
Gewerkschaft und Arbeiterkammer bleiben bei NEIN zur Sonntagsöffnung
UNOS Vorschlag das Gegenteil von „vorausschauend“
Die UNOS werben auf ihrer Website damit, dass Unternehmen unter Anderem eine vorausschauende Politik brauchen. „Eine Forderung nach einer Sonntagsöffnung ist genau das Gegenteil“, so Fritz Pöltl, Fraktionsführer der FCG-ÖAAB Fraktion in der Arbeiterkammer Wien. Von ihm gibt es ein klares NEIN zur Forderung nach flexibleren Öffnungszeiten inklusive Sonntagsöffnung. Sowohl Statistiken als auch Umfragen unter den Handelsbeschäftigten geben ihm Recht. Informierte Menschen wissen, dass sich durch eine Öffnung des Handels am Sonntag lediglich der Umsatz verlagert, dieser aber nicht mehr wird. „Vor allem die Beschäftigten in dieser Branche und die kleineren Unternehmen wären negativ von einer Öffnung betroffen “, bestärkt Peter Gattinger, Vorsitzender der FCG/GPA Wien und Kammerrat in der AK, diese Aussage. Über 95 Prozent der Handelsangestellten lehnen eine Sonntagsöffnung ab. Sowohl Beschäftige als auch kleinere Unternehmen würden extrem unter Druck kommen im Fall einer Flexibilisierung der Öffnungszeiten. Handelsketten- und Konzerne würden keinen Vorteil haben. „Daher sind die Wirtschaftsliberalen weit entfernt von einer vorausschauenden Politik“, sind sich Pöltl und Gattinger unisono einig.
FCG-ÖAAB-AK Fraktion Wien
Fritz Pöltl
Telefon: 01-53444 79481
E-Mail: friedrich.poeltl@vida.at
Website: https://www.besserewienerarbeit.at/
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