Grüne Wien/Kraus: Alarmierende Asbest-Funde in Straßenbelägen – Stadtregierung muss endlich handeln

Greenpeace wies erstmals Asbest auf Wiener Straßen nach – Grüne fordern sofortige Aufklärung

Nach dem Öffentlichwerden hoher Belastungen durch gesundheitsgefährdenden Straßenstaub durch von Messungen der polnischen Geophysikerin Sylwia Klaudia Dytl̸ow hat nun auch Greenpeace in mehreren Wiener Straßen Asbest nachgewiesen. „Es braucht sofortige Maßnahmen und eine lückenlose Aufklärung. Die Wiener:innen müssen Sicherheit haben, dass die Gefahren durch Asbest-Asphalte beseitigt und kein weiteres potenziell belastetes Material auf Wiens Straßen verbaut wird“, so Peter Kraus, Parteivorsitzender der Grünen Wien.

Die Grünen fordern außerdem von der rot-pinken Stadtregierung einen Plan, wie sie die wiederkehrenden gesundheitsschädlichen Belastungen durch Straßenstäube systematisch erfasst, überprüft und beseitigt. „Es kann nicht sein, dass erst externe Wissenschaftler:innen und NGOs diese Probleme sichtbar machen, während die Stadtregierung weiterhin untätig bleibt. Es ist allerhöchste Zeit, dass die zuständige Stadträtin Sima hier endlich in die Gänge kommt“, so Kraus. Bereits im Mai haben die Grünen die rot-pinke Stadtregierung mittels Antrag aufgefordert, ein systematisches Monitoring solcher Belastungen einzuführen. Die Stadtregierung blieb jedoch untätig. „Gesundheitsschutz und Transparenz im Umgang mit potenziell belasteten Baustoffen müssen höchste Priorität haben. Die Stadtregierung darf hier nicht weiter wegsehen“, so Kraus abschließend.

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