
Sima/Pipal-Leixner/Nikolai: Nachbegrünung im Nordbahnviertel startet
Der Auftakt der klimafitten Umgestaltung erfolgt in der Ernst-Melchior-Gasse vor dem Schulcampus mit 28 neuen Bäumen und 1.300 m² neuer Grünfläche.
Auf dem Areal des früheren Nordbahnhofs in der Leopoldstadt befindet sich das größte innerstädtische Stadterweiterungsgebiet. Auf 85 Hektar entsteht im Nordbahnviertel seit einigen Jahren ein lebendiger Stadtteil mit leistbaren Wohnungen. Jetzt erfolgt das klimafitte Glow up mit den Top3-Maßnahmen: entsiegeln, begrünen und kühlen! Unter dem Motto „Raus aus dem Asphalt“ werden mehrere Straßen im Nordbahnviertel in mehreren Etappen umgestaltet. Den Anfang für diese nachhaltige Attraktivierung macht die Ernst-Melchior-Gasse von der Jakov-Lind-Straße bis zur Krakauer Straße sowie der angrenzende Bereich von Am Tabor. Ein Teil der Transformation findet im Vorfeld des Gertrude-Fröhlich-Sandner-Schulcampus statt, was zugleich Teil der Wien-Strategie zur Verbesserung der Schulvorplätze ist.
EIN BEST OF DER „RAUS AUS DEM ASPHALT – WELT“ FÜR DIE ERNST-MELCHIOR-GASSE
„Wir starten die Begrünungskur des Nordbahnviertels in der Ernst-Melchior-Gasse mit allem, was die ‚Raus aus dem Asphalt-Familie‘ hergibt mit 28 neuen Bäumen, 2.900 m2 entsiegelte Fläche und 1.300 m2 neuem Grünraum. Dazu kommen ein neues Wasserspiel für Kinder, Trinkhydranten und Nebelstelen, damit die Hitzetage gut zum Aushalten sind. Zur Abrundung unseres ‚Raus aus dem Asphalt-Gesamtpackages‘ ersetzen wir den Asphalt durch wasserdurchlässige Pflasterung, die sich an den heißen Sommertagen nicht so stark erhitzt. Das ist eine spürbare und sichtbare Verbesserung im Grätzl“ sagt STADTRÄTIN ULLI SIMA, ZUSTÄNDIG FÜR STADTENTWICKLUNG, MOBILITÄT UND WIENER STADTWERKE.
NEOS WIEN MOBILITÄTS- UND UMWELTSPRECHERIN ANGELIKA PIPAL-LEIXNER: „Die aktuellen Temperaturen zeigen deutlich, dass die Sommer immer länger und heißer werden. Die erste Hitzewelle gab es heuer schon im Mai. Das Begrünen, Kühlen und Entsiegeln von Straßen, Gassen und Plätzen sowie das Schaffen von hochwertigen öffentlichen Freiräumen mit hoher Aufenthaltsqualität sind daher unumgänglich, um die hohe Lebensqualität Wiens auch für die Zukunft aufrecht zu erhalten.“
BEZIRKSVORSTEHER ALEXANDER NIKOLAI betont die Bedeutung der Nachbegrünung im Grätz: „Das Nordbahnviertel ist eines der dynamischsten Entwicklungsgebiete der Leopoldstadt. Mit der Umgestaltung der Ernst-Melchior-Gasse setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um das Grätzl noch lebenswerter, grüner und klimafitter zu machen. Besonders vor dem Schulcampus schaffen wir mehr Schatten, Aufenthaltsqualität und sichere, attraktive Freiräume für Kinder, Jugendliche und alle Bewohnerinnen und Bewohner. Die neuen Grünflächen und Bäume sind eine nachhaltige Investition in die Lebensqualität unseres Bezirks und ein sichtbares Zeichen dafür, wie sich die Leopoldstadt zukunftsfit weiterentwickelt.“
Die Bauarbeiten in der Ernst-Melchior-Gasse starten in diesen Tagen und werden im Herbst 2026 abgeschlossen sein.
DETAIL 1: ERHOLUNGS- UND GRÜNRAUM
Am Vorplatz des Gertrude-Fröhlich-Sandner-Schulcampus und in der Ernst-Melchior-Gasse werden 28 neue Bäume in dem Bereich zwischen der Jakov-Lind-Straße und der Krakauer Straße sowie Am Tabor gepflanzt und sorgen für schattige Aufenthaltsbereiche. Die bestehenden Baumscheiben werden miteinander verbunden und dadurch vergrößert. Zusätzlich entstehen neue Grünflächen, die das Mikroklima im gesamten Abschnitt maßgeblich verbessern. Insgesamt stehen somit in der Ernst-Melchior-Gasse und Am Tabor rund 1.300 Quadratmeter Grünraum zur Verfügung. Eine Vielzahl neuer Sitzgelegenheiten laden an vielen Stellen zum Verweilen ein und machen den gesamten Bereich zu einem klimafitten Treffpunkt im Grätzl. Das bislang versiegelte Umfeld wird somit zu einer begrünten Aufenthaltsoase für alle Bewohner*innen.
DETAIL 2: ERFRISCHENDE ABKÜHLUNG AUF DEM SCHULVORPLATZ
Von der Umgestaltung profitieren besonders die Schul- und Kindergartenkinder. Diverse Sitzgelegenheiten laden die Kinder und Jugendlichen ein, ihre Pausen auf dem neu entsiegelten Platz zu verbringen. Gemeinsam mit den Bäumen und den Grünflächen sorgen Nebeldüsen und Nebelstelen sowie ein Trinkbrunnen unmittelbar vor dem Eingangsbereich der Schule für ideale Abkühlung an heißen Sommertagen. Durch die wellige Gestaltung des zentralen Platzbereiches entstehen abwechslungsreiche Flächen, die auch die jüngeren Besucher*innen zum Spielen und Entdecken einladen und ein zusätzliches Bewegungsangebot schaffen.
DETAIL 3: GROSSFLÄCHIGE ENTSIEGELUNG UND BARRIEREFREIHEIT
Unter dem Motto „Raus aus dem Asphalt“ wird die Ernst-Melchior-Gasse zwischen der Jakov-Lind-Straße und der Krakauer Straße sowie Am Tabor zwischen der Ernst-Melchior-Gasse und an den Kohlenrutschen großzügig auf einer Fläche von insgesamt 2.900 Quadratmetern entsiegelt. Die Aufenthaltsfläche wird mit einer hellen Pflasterung ausgestattet, wodurch sich der Bereich im Sommer nicht so stark aufheizt und das Mikroklima nachhaltig verbessert wird. Zudem entsteht eine durchgehend barrierefreie Fläche, die eine sichere und komfortable Nutzung für alle Menschen ermöglicht.
RAUS AUS DEM ASPHALT – REKORDBILANZ
Seit dem Start der großen Entsiegelungs- und Begrünungsoffensive wurden in ganz Wien bereits 344 Projekte umgesetzt, dabei mehr als 3.300 Bäume allein auf Plätzen und auf Straßenzügen gepflanzt, über 2.700 Sitzmöglichkeiten errichtet und knapp 2.000 m2 Wasserspiel geschaffen. Mit der historischen Begrünungsoffensive Wiens haben die Grätzl eine massive Verbesserung des Mikroklimas und damit eine Aufwertung der Lebensqualität erfahren.
Alle Projekte gibt es auf der interaktiven Wien-Karte zum Entdecken https://wienwirdwow.at/
ZAHLEN IM ÜBERBLICK: UMGESTALTUNG ERNST-MELCHIOR-GASSE
* 2.900 Quadratmeter Entsiegelung
* 1.300 Quadratmeter Grünflächen
* 1.600 Quadratmeter helle Pflasterung
* 28 neue Bäume
* 26 neue Sitzplätze
* 21 zusätzliche Radbügel
* Nebeldüsen, Schaumdüsen, Trinkbrunnen, Nebelstelen, Trinkhydrant
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