
WBNÖ Ecker/Servus: NÖ-Betriebe suchen 22.897 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Der aktuelle WB-Stellenmonitor für Juni zeigt: In Niederösterreich suchen Betriebe aktuell 22.897 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 20.248 in Vollzeit. Beim AMS waren im selben Zeitraum lediglich 12.604 offene Stellen gemeldet. Die Differenz erklärt sich dadurch, dass der Stellenmonitor auch jene Stellen erfasst, die Unternehmen online ausschreiben, aber nicht beim AMS melden. Gleichzeitig waren zuletzt 44.284 Personen als arbeitslos vorgemerkt. Für den Wirtschaftsbund Niederösterreich (WBNÖ) ist klar: Die niederösterreichischen Betriebe wollen beschäftigen. Damit daraus echtes Wachstum wird, muss die Politik jetzt die richtigen Rahmenbedingungen schaffen.
„Wenn unsere Betriebe trotz herausfordernder Zeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen, zeigt das vor allem eines: Sie glauben an den Standort Niederösterreich. Aber dieser Wille darf nicht an hohen Arbeitskosten und überbordender Bürokratie scheitern. Die Senkung der Lohnnebenkosten sowie die Aktivpension, welche im Doppelbudget gesetzt wurden, sind wichtige erste Schritte, aber noch lange nicht das Ende der Geschichte. Was es braucht, ist Konsequenz, damit Beschäftigung nicht erschwert, sondern ermöglicht wird“, betont WKNÖ PRÄSIDENT WBNÖ LANDESGRUPPENOBMANN WOLFGANG ECKER.
„Wichtig ist nun, aus den gesetzten Schritten eine echte Entlastungslinie zu machen: Lohnnebenkosten senken, Bürokratie abbauen, Arbeiten in der Pension attraktiver machen. Gerade für unsere KMUs ist jede unbesetzte Stelle ein konkretes Problem. Bleiben Arbeitsplätze unbesetzt, bleibt Arbeit liegen, können Aufträge nicht erfüllt oder Öffnungszeiten nicht eingehalten werden. Deshalb braucht es jetzt weitere Maßnahmen, damit die Wirtschaft in Schwung bleibt“, so ABGEORDNETER ZUM NATIONALRAT WBNÖ DIREKTOR HARALD SERVUS.
Wie groß diese Wirkung sein kann, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Pro Prozentpunkt Lohnnebenkostensenkung können bis zu 12.000 neue Arbeitsplätze entstehen, gleichzeitig werden hunderttausende bestehende Arbeitsplätze abgesichert. Diesem ersten Schritt müssen nun weitere folgen.
Für den Wirtschaftsbund Niederösterreich ist daher klar: Wer Beschäftigung will, muss jene entlasten, die Beschäftigung schaffen. Nur wenn unsere Unternehmerinnen und Unternehmer wieder mehr Freiraum zum Atmen bekommen, entsteht wirtschaftliches Wachstum. Und eine starke Wirtschaft ist die Grundlage für sichere Arbeitsplätze und nachhaltigen Wohlstand.
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