
WKÖ ad Rechnungshofberichte: Empfehlungen werden in Reformschritte aufgenommen
Berichte und Stellungnahmen werden transparent auf der Homepage veröffentlicht
Die Wirtschaftskammer Österreich hat die Berichte des Rechnungshofs am 23. Juni erhalten und die insgesamt rund 200 Seiten seither sorgfältig analysiert. Nun liegen auch die Stellungnahmen der WKÖ dazu vor. „Wir nehmen die Berichte des Rechnungshofs sehr ernst. Der Rechnungshof erfüllt eine zentrale Kontrollfunktion. Gerade bei einer großen und dezentral organisierten Interessenvertretung wie der WKO ist ein externer, unabhängiger Blick wichtig und wertvoll“, betont WKÖ-Generalsekretär Jochen Danninger.
Die Prüfung des Rechnungshofes ist umfassend, detailliert und professionell geführt worden. „Dafür gibt es unsererseits ausdrücklich Respekt und Anerkennung. Uns ist wichtig, mit den Berichten sachlich, transparent und verantwortungsvoll umzugehen“, so Danninger weiter. Aus diesem Grund veröffentlicht die Wirtschaftskammer die Rechnungshofberichte zu den Rücklagen sowie Funktionären, Personal & Bezüge mit den jeweiligen Stellungnahmen der WKÖ auf ihrer Homepage.
Die Unterlagen sind unter folgendem Link abrufbar: https://www.wko.at/oe/wko/berichte-des-rechnungshofs-ueber-gebarungspruefungen
Viele Empfehlungen des Rechnungshofs betreffen Themen, an denen die WKO bereits arbeitet: Mehr Einheitlichkeit, schlankere Strukturen, klare Zuständigkeiten, mehr Sparsamkeit und mehr Transparenz. Der Rechnungshofbericht fällt damit in eine Phase, in der die Wirtschaftskammer bereits einen umfassenden Reform- und Transformationsprozess gestartet hat.
„Der Bericht steht nicht im Widerspruch zu unserem Reformprozess, sondern ergänzt ihn. Dort, wo der Rechnungshof Verbesserungspotenzial aufzeigt, wird das in die laufenden Reformüberlegungen aufgenommen, geprüft und mit den bereits eingeleiteten Maßnahmen zusammengeführt“, hält Danninger fest.
Ziel ist es, aus den Empfehlungen konkrete Konsequenzen abzuleiten und diese geordnet einfließen zu lassen. Die WKO arbeitet für rund 606.000 Mitgliedsbetriebe. Veränderungen müssen daher nicht nur nach außen gut klingen, sondern vor allem in der Praxis funktionieren. „Das Ziel ist mehr Wirkung für die Mitglieder, bessere Services und effizientere Strukturen“, so Danninger abschließend. (PWK334)
Andreas Jilly
Sprecher der Wirtschaftskammer Österreich
Telefon: 0590900 4462
E-Mail: andreas.jilly@wko.at
https://www.wko.at/oe/news/start
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