
Greenpeace: EU-Millionen für burgenländischen Asbest-Skandal laut Rechtsstudie möglich
ÖKOBÜRO-Studie bestätigt Anspruch auf EU-Mittel zur Mitfinanzierung der Schäden – Burgenländische Landesregierung muss rasch einen Antrag stellen bevor die Frist abläuft
Die Schadensanierung des burgenländischen Asbest-Skandals könnte mit EU-Mitteln mitfinanziert werden. Das zeigt eine von Greenpeace beauftragte juristische Kurzstudie vom ÖKOBÜRO. Demnach erfüllt der Fall alle Voraussetzungen für den EU-Solidaritätsfonds, der finanzielle Hilfe bei schweren Gefahren für die öffentliche Gesundheit vorsieht. Die Studie sieht zudem, dass die Schadenssumme im Burgenland bereits die geforderten Schwellenwerte der EU überschreitet. Greenpeace fordert daher vom Land Burgenland einen raschen Antrag, da eine relativ knappe Frist für einen solchen vorgesehen ist.
Herwig Schuster
Umweltchemiker
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