
NEOS: Zweite Säule kommt endlich bei allen an
Pramhofer: „Wir geben Beschäftigten neue Chancen auf bis zu zehn Prozent mehr Netto-Pension.“
Erfreut zeigt sich NEOS-Kapitalmarktsprecher Christoph Pramhofer darüber, dass die Novelle zur betrieblichen Vorsorge nun in den finalen Zügen ist: „Mit der Stärkung der zweiten Säule ist uns ein Meilenstein gelungen, von dem alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren. Künftig haben alle die Möglichkeit, ihre Abfertigung bei Pensionsantritt in eine betriebliche Zusatzpension zu übertragen. Bisher stand diese Option vielen Beschäftigten nicht offen. Künftig hängt der Zugang zur betrieblichen Vorsorge nicht mehr von der Größe des Arbeitgebers ab. Damit schaffen wir es, dass die zweite Säule vom Privileg für wenige zu einem Angebot für alle wird.“
Pramhofer betont, dass mit der Umsetzung dieser langjährigen NEOS-Forderung ein echtes zweites Standbein in der Altersvorsorge geschaffen wird: „Die zweite Säule wird damit zu einem echten Hebel für bis zu zehn Prozent mehr Netto-Pension, wer sich früh für dieses Modell entscheidet. Das ist ein spürbares Plus für alle, die sich für dieses Modell entscheiden.“
Die Veranlagung soll sich künftig am jeweiligen Lebensabschnitt orientieren. Zu Beginn des Erwerbslebens kann stärker in ertragreichere und chancenorientiertere Anlageformen investiert werden. Je näher der Pensionsantritt rückt, desto stärker wird das angesparte Kapital abgesichert.
„Verschiedene Lebensphasen verlangen auch nach unterschiedlichen Veranlagungsstrategien. Wer noch Jahrzehnte bis zur Pension vor sich hat, kann kurzfristige Schwankungen besser ausgleichen und von höheren Ertragschancen profitieren. Vor dem Pensionsantritt wird das Risiko dann schrittweise reduziert. Genau darin liegt der Vorteil des Lebenszyklusmodells“, sagt Pramhofer.
„Wir schaffen damit eine freiwillige Möglichkeit für mehr finanzielle Sicherheit im Alter – und das ohne zusätzliche Belastung für das Budget“, hält Pramhofer abschließend fest.
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