FW-Pelikan/Maier: Transportwirtschaft fährt auf der letzten Reserve – Entlastung jetzt statt neuer Belastungen!

Hohe Energiepreise, steigende Abgaben und ausufernde Standortkosten setzen Österreichs Verkehrsbranche massiv unter Druck!

Die heimische Transport- und Verkehrswirtschaft steht weiterhin massiv unter Druck. Von der zuletzt prognostizierten leichten Konjunkturerholung ist in den Betrieben bislang kaum etwas zu spüren. Für die Freiheitliche Wirtschaft (FW) ist klar: Die wirtschaftliche Realität hat mit den optimistischen Prognosen wenig gemein.

Ein aktueller Konjunkturtest für das zweite Quartal zeigt ein ernüchterndes Bild: Ein großer Teil der 173 befragten Betriebe bewertet die wirtschaftliche Lage negativ. Als größte Belastungen werden die schwache Nachfrage, der Arbeitskräftemangel und die weiterhin hohen Energiepreise genannt. Rund 40 Prozent der Unternehmen sind mit ihrer aktuellen Situation unzufrieden. Betroffen sind nicht nur der Straßengüterverkehr, sondern auch die Luftfracht und die Binnenschifffahrt auf der Donau.

Zusätzlich verschärft die Bundesregierung die Lage durch ihre verfehlte Kostenpolitik. Hohe Lohnnebenkosten, die Mineralölsteuer, steigende Mauten und Vignettenpreise sowie europaweit überdurchschnittliche Energiepreise rauben den heimischen Transportbetrieben zunehmend ihre Wettbewerbsfähigkeit. Viele Unternehmen können diese Mehrkosten nicht an ihre Kunden weitergeben und geraten dadurch immer stärker unter Druck.

Besonders kritisch sieht die FW auch die nationale Umsetzung der RED-III-Richtlinie. Die Energiewende darf nicht zur nächsten Kostenlawine für die heimischen Betriebe werden. Die Branche braucht Anreize statt neuer Zwangsmaßnahmen und endlich einen echten Gewerbediesel, der Österreichs Transporteure spürbar entlastet. Auch bei den bevorstehenden Lohnverhandlungen muss die angespannte wirtschaftliche Lage der Branche berücksichtigt werden.

Die FW-Bundesfachräte Hubert Pelikan und Günther Maier, selbst Transportunternehmer, erklären abschließend: „Unsere Transport- und Verkehrswirtschaft hält täglich die Versorgung unseres Landes aufrecht. Wer diese Leistung mit immer höheren Steuern, Abgaben, Energiepreisen und Mauten bestraft, gefährdet Arbeitsplätze, Wertschöpfung und den gesamten Wirtschaftsstandort. Jetzt braucht es eine konsequente Entlastungspolitik, einen echten Gewerbediesel und ein klares Ende neuer Belastungen. Auch die Wirtschaftskammer muss endlich in Fahrt kommen und gegenüber dieser Verlierer-Koalition die Interessen der Betriebe mit aller Kraft vertreten.“

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