ÖGB: Jetzt gegen steigende Sprit- und Heizölpreise handeln

Österreich drohen höhere Sprit- und Heizölkosten

Nach den Angriffen auf Öltanker ist die Straße von Hormus erneut gesperrt. Der Ölpreis stieg auf über 90 US-Dollar je Fass. Die Preise für Benzin und Diesel sind daraufhin in Österreich bereits um bis zu 20 Cent nach oben geklettert. Mit einem weiteren Anstieg der Sprit- und Heizölpreise ist kurzfristig zu rechnen.

ÖGB FORDERT WIRKSAME MASSNAHMEN

„Die stark gestiegenen Spritpreise belasten Arbeitnehmer:innen, Pendler:innen und Familien in ganz Österreich massiv. Wer nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren kann, braucht jetzt dringend eine Entlastung“, sagt Angela Pfister, Leiterin des volkswirtschaftlichen Referats im ÖGB.

„Es ist völlig unverständlich, dass die bisherigen Margenregelung abgeschwächt wurde – vor allem, da der Konflikt im Nahen Osten noch lange nicht gelöst sein wird. Diese Regelung war und ist ein Instrument mit nachweisbarer Wirkung. Angesichts der Tatsache, dass die Preise jetzt erneut deutlich anziehen, brauchen wir keine halbherzige Restlösung, sondern eine wirksame Margenregelung“, betont Pfister.

Zudem fordert der ÖGB mehr Transparenz bei der Preisbildung sowie die Veröffentlichung der ausstehenden Untersuchung: „Die Menschen haben ein Recht darauf zu erfahren, warum Tanken so teuer ist und wer entlang der gesamten Wertschöpfungskette von den Preissteigerungen profitiert.“

DER ÖGB FORDERT:

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eine wirksame Margenregelung, um überhöhte Sprit- und Heizölpreise einzudämmen,

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mehr Transparenz bei der Preisbildung entlang der gesamten Wertschöpfungskette,

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die rasche Veröffentlichung der angekündigten Untersuchung zu den Treibstoffpreisen sowie

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gezielte Entlastungsmaßnahmen für Arbeitnehmer:innen, Pendler:innen und Familien.

ÜBER UNS:

Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) vertritt rund 1,2 Millionen Arbeitnehmer:innen in Österreich. Gemeinsam mit seinen sieben Gewerkschaften setzt sich der ÖGB als überparteiliche Interessenvertretung für gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und Gehälter sowie soziale Gerechtigkeit ein.

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Mag. Toumaj Faragheh
ÖGB-Kommunikation
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