
VIRUS zu S18 Propaganda: Vorprojekt praktisch bedeutungslos
Beschworene „Zügigkeit“ geht mit Einreichung 2028 nicht zusammen
Als leere Propaganda bezeichnet die autobahnerfahrene Umweltorganisation VIRUS die Bekanntgabe der Genehmigung des so genannten Vorprojekts zur S18 Bodensee Schnellstraße durch den Verkehrsminister. Sprecher Wolfgang Rehm „Das hat keinerlei praktische Bedeutung und gab es auch nicht wirklich etwas zu entscheiden, da im BMIMI nicht einmal mikroskopische Spuren von Ergebnisoffenheit existieren. Kurios, dass sowohl Bundesminister Hanke als auch Landeshauptmann Wallner von einem zügigen Vorgehen sprechen, obwohl das Vorhaben erst 2028 zur Genehmigung eingereicht werden soll.“
Nachdem die Straßenbehörde im Verkehrsministerium die langsamste UVP-Behörde von allen sei, sei für das kommende Verfahren ein weiter zeitlicher Bogen zu spannen. „Einer Einreichung 2028 oder wohl eher 2029 würde eine öffentliche Auflage ca. 2031/2032 folgen, dann gibt es vielleicht 2033 eine mündliche Verhandlung und 2034-2035 einen Bescheid, das Beschwerdeverfahren beim BVwG dauert dann hochgerechnet bis 2037/2038 und erst wenn dann das Vorhaben genehmigt wäre, könnten Grundablösen und Ausschreibungen beginnen. Weder Hanke noch Wallner werden dann noch im Amt sein“, so Rehm abschließend.
Umweltorganisation VIRUS
Wolfgang Rehm
Telefon: 0699/12419913
E-Mail: virus.umweltbureau@wuk.at
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