
FPÖ – Nepp/Kraus zu Machtmissbrauch, Postenschacher und Vertuschung im roten Wien: Stadtspitze muss entsozifiziert werden!
Neues zur Causa Marktamt. Freiheitliche drängen mit Sondersitzung auf lückenlose Aufklärung
Die Wiener FPÖ sieht sich durch die jüngsten Entwicklungen rund um den Skandal im Wiener Marktamt sowie die veröffentlichten Aussagen von Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck in ihrer jahrelangen Kritik am „System Ludwig“ bestätigt. Das betonten FPÖ-Landesparteiobmann Stadtrat Dominik Nepp und Klubobmann Maximilian Krauss heute im Rahmen einer Pressekonferenz.
„Alles, einfach alles, was in Wien passiert, geschieht unter der dicken, roten Hand Ludwigs. Wiens Stadtspitze muss endlich entsozifiziert werden, damit Entscheidungen wieder nach objektiven Kriterien und nicht nach Parteibuch getroffen werden“, erklärte Nepp.
Für Nepp und Krauss zeigen die jüngsten Ereignisse, dass es sich nicht um vereinzelte Fehlleistungen, sondern um ein über Jahre gewachsenes politisches System handelt, das von Machtmissbrauch, roter Freunderlwirtschaft und mangelnder Transparenz geprägt sei. Die bisher bekannt gewordenen Vorgänge offenbarten ein enges Netzwerk politischer Abhängigkeiten, das von Fördervergaben über Wohnungsvergaben bis hin zu Personalentscheidungen innerhalb der Stadtverwaltung reiche.
Kritik üben die Freiheitlichen auch an der finanziellen Entwicklung der Bundeshauptstadt. Rekordschulden, steigende Gebühren, höhere Mieten im Gemeindebau und die österreichweit höchsten Fernwärmepreise belasteten die Wiener Bevölkerung massiv. Hinzu kämen die explodierenden Kosten für die Mindestsicherung sowie Änderungen der Wiener Stadtverfassung, die aus Sicht der FPÖ ausschließlich dem Machterhalt von Bürgermeister Ludwig dienten.
NEUES ZUR CAUSA MARKTAMT
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