
Energiepreise sinken im Juni um 3,1 %
Zwischenzeitliche Entspannung an den internationalen Rohölmärkten erreichte die österreichischen Endkundenpreise / Energiepreise liegen weiterhin über dem Vorjahresniveau
Die Entspannung bei den Energiepreisen setzte sich im Juni fort. Der Energiepreisindex (EPI) sank gegenüber Mai um 3,1 %. Im Jahresvergleich lagen die Energiepreise trotz fallender Tendenz weiterhin um 5,4 % über dem Niveau von Juni 2025. Damit stiegen die Energiepreise im Jahresvergleich stärker als der Verbraucherpreisindex (VPI), der im selben Zeitraum um 3,2 % zunahm. Diese Daten bilden jedoch die Lage vor der neuerlichen Eskalation der Kampfhandlungen zwischen den USA und Iran im Juli ab.
„Der deutliche Rückgang der Rohölpreise war im Juni mit etwas Verzögerung auch bei den österreichischen Endkundenpreisen für Heizöl und Treibstoffe zu beobachten. Diese Entwicklung trug zur Dämpfung der allgemeinen Preisentwicklung bei. Mit dem Wiederaufflammen der Kampfhandlungen sind mittlerweile wieder deutliche Preissteigerungen an den internationalen Rohölmärkten wie auch an den heimischen Zapfsäulen zu beobachten“, sagt Lukas Zwieb, Energieexperte der Österreichischen Energieagentur.
Hier finden Sie Grafiken mit der Entwicklung der Endkund:innenpreise für Haushaltsenergie.
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