
FPÖ – Mahdalik/Resch: Simas verkehrsideologische Umerziehungspolitik ist gescheitert
Nein zu flächendeckendem Tempo 30 und weiterer Gängelung der Autofahrer
Die aktuellen Modal-Split-Zahlen entlarven die Verkehrspolitik der rot-pinken Stadtregierung als gescheitert. Obwohl Verkehrsstadträtin Ulli Sima seit Jahren auf Fahrverbote, Parkplatzvernichtung, Radweg-Offensiven und andere Zwangsmaßnahmen setzt, ist der Anteil des motorisierten Individualverkehrs zuletzt wieder gestiegen, während der Radverkehr sogar leicht zurückgegangen ist. FPÖ-Wien Verkehrssprecher 2. Landtagspräsident LAbg. Toni Mahdalik und Mobilitätssprecher LAbg. Klemens Resch sprechen von einer krachenden Watsche für Simas ideologiegetriebene Verkehrspolitik.
„Die Wiener lassen sich ihre Mobilität nicht von der Stadtregierung vorschreiben. Viele Menschen sind auf ihr Auto angewiesen – sei es für den Arbeitsweg, für Familien oder für berufliche Termine. Sie haben das Recht, selbst zu entscheiden, wie sie sich fortbewegen. Die aktuellen Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass die ideologischen Schikanen gegen Autofahrer ihr Ziel verfehlen“, stellen Mahdalik und Resch klar.
Anstatt den Verkehr flüssiger zu machen, sorgt die Stadt mit künstlich erzeugten Staus, Fahrbahnverengungen und dem Wegfall von Parkplätzen für mehr Stop-and-go-Verkehr und damit für zusätzliche Umweltbelastung. Gleichzeitig verschlechtere sich das Angebot im öffentlichen Verkehr zusehends. „Das Milliardenprojekt U2/U5 entwickelt sich immer mehr zum Fiasko, wichtige Querverbindungen fehlen, viele Stationen sind nach wie vor nicht barrierefrei und Klimaanlagen sucht man vielerorts vergeblich. Wer den Menschen das Auto madig machen will, muss zuerst ein funktionierendes Alternativangebot schaffen, doch davon ist Wien weit entfernt“, kritisiert Mahdalik.
Resch ergänzt, dass der ungebremste Radwegebau auch nicht zu einer ganzheitlichen Verkehrspolitik beiträgt. „Sinnlos-Radwege wie in der Krottenbachstraße oder der, sich aktuell in Planung befindende Radhighway in der Lainzer Straße kosten Millionen, vernichten dringend benötigte Parkplätze und führen durch zusätzlichen Suchverkehr letztlich sogar zu mehr Emissionen. Diese ideologischen Prestigeprojekte müssen endlich der Vergangenheit angehören.“
Für die Freiheitlichen liegt der Weg zu einer funktionierenden Verkehrspolitik auf der Hand: „Der Lobau-Tunnel muss endlich umgesetzt werden, anstatt ihn aus ideologischen Gründen weiter zu blockieren. Ebenso lehnen wir flächendeckende Tempo-30-Zonen entschieden ab. Wien braucht wieder eine Verkehrspolitik mit Hausverstand, die den Bedürfnissen alle Verkehrsteilnehmer Rechnung trägt anstatt des ewigen Autofahrer-Bashings.“
Klub der Wiener Freiheitlichen
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