AK Stilling: Absicherung Beschäftigter bei Firmeninsolvenzen ist nicht verhandelbar!

Insolvenz-Entgelt-Fonds (IEF) muss aufgestockt werden

„Arbeitgeber müssen Verantwortung übernehmen – keine weitere Kürzung des Insolvenzbeitrags “, betont Ines Stilling, AK Bereichsleiterin Soziales. Der IEF dient dazu, die Löhne und Gehälter von Arbeitnehmer:innen zu sichern, wenn ihre Firma in Konkurs geht. Gespeist wird der IEF durch sogenannte Lohnnebenkosten, also wichtige Sozialstaatsbeiträge.
Stilling weiter: „Als Vertretung von mehr als vier Millionen Arbeitnehmer:innen ist eine Aufstockung des Insolvenzbeitrags für uns unumgänglich. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss sichergestellt sein, dass Beschäftigte ihr Geld bekommen, wenn die Firma pleitegeht. Große Insolvenzen wie kika/Leiner haben exemplarisch gezeigt, wie wichtig dieser Fonds ist. Dass Sozialministerin Korinna Schumann in Medienberichten klargestellt hat, keine weitere Durchlöcherung dieses Sicherheitsnetzes zuzulassen, ist für die Arbeiterkammer eine gute Nachricht.“

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