
Grüne/Stögmüller: Regierung muss Chaos beenden und echte Reform für junge Menschen auf den Tisch legen
Junge Menschen brauchen spürbare Verbesserungen im Wehr- und Zivildienst
„Was die Bundesregierung derzeit präsentiert, ist vor allem eines: Chaos. Nach monatelangem Hin und Her liegt zwar ein Vorschlag auf dem Tisch, echte Reformen und spürbare Verbesserungen für junge Menschen findet man darin aber wenig. Eine wirkliche Wehr- und Zivildienstreform muss mehr sein als das Verschieben von Monatszahlen“, sagt der Wehrsprecher der Grünen, David Stögmüller.
Für die Grünen sei immer klar gewesen, dass eine Reform den jungen Menschen konkrete Verbesserungen bringen müsse: „Wenn wir von jungen Menschen erwarten, einen Teil ihres Lebens in den Dienst der Gesellschaft zu stellen, dann muss ihnen diese Zeit auch etwas zurückgeben. Dazu gehören bessere Ausbildungsinhalte, zusätzliche Qualifikationen, eine faire finanzielle Anerkennung und ein Wehr- wie Zivildienst, der junge Menschen auf ihrem weiteren Lebensweg etwas bringt. Von all dem findet sich im Regierungsvorschlag viel zu wenig.“
„Der Ball liegt jetzt bei der Bundesregierung. Sie muss sich endlich ernsthaft die Frage stellen, wie Wehr- und Zivildienst besser werden können. Wenn sie das tut, sind wir selbstverständlich offen für Gespräche. Aber für Minimalkompromisse auf dem Rücken junger Menschen sind wir nicht zu haben. Die Regierung ist jetzt gefordert, eine Reform auf den Tisch zu legen, die diesen Namen auch verdient hat“, hält Stögmüller fest.
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