
Tiller/FCG younion Wien: Was ist mit Klima, Frau Sima?
Hitzewelle auch in den Wiener Öffis am Höhepunkt – Schluss mit dem „Sima-Lotto“, her mit einem Wiener Stufenplan zum klimatisierten Vollausbau bis 2027
Während die nächste Hitzewelle über Wien rollt, sind die klimatischen Bedingungen in vielen Wiener Öffis noch immer unerträglich. „Wir schreiben das 21. Jahrhundert, und sowohl für unsere Fahrerinnen und Fahrer wie auch die Passagiere sind noch immer nicht alle Fahrerkabinen und Fahrgasträume ausreichend gekühlt“, kritisierte der Vorsitzende der FCG -younion Wien Markus Tiller heute. An die Adresse der zuständigen Stadträtin stellt er die rhetorische Frage: „Was ist mit Klima, Ulli Sima?“
Die Stadt Wien verspricht seit langem „coole Zonen“ gegen die zunehmende Hitze, nützt aber die logische Variante der „rollenden coolen Zone namens Öffi“ nicht vollständig aus. Stattdessen sitzen klimatisch vulnerable ältere Menschen, Hunde mit ihren Besitzern und Mütter mit schwitzenden Kindern ungeschützt in teils tropischen Temperaturen. „In Schulklassen gäbe es bei solchen Hitzespitzen schon längst schulfrei, aber in den Öffis ist das der Stadt Wien und ihrer Mobilitätsstadträtin offensichtlich egal“, so Tiller weiter.
Er fordert einen Stufenplan zur vollständigen Umrüstung aller Bahnen und Busse in Wien bis kommenden Sommer. Das „Sima-Lotto“, ob man nun Glück oder Pech mit klimatisierten oder nichtklimatisierten Öffis hat, muss endlich ein Ende haben: „Der Klimawandel wird nicht weggehen, daher brauchen wir zumindest bis zur nächsten Sommerhitze vollständige Kühlung für unsere Mitarbeiter und alle Passagiere“, fordert Tiller.
Dass im Jahr 2026 noch immer nicht alle Fahrerkabinen in allen U- und Straßenbahnen gekühlt sind ist nicht nur schwer verständlich, sondern gefährdet letztendlich auch die Verkehrssicherheit. „Unsere Fahrerinnen und Fahrer haben sich die besten Arbeitsbedingungen mit einem ordentlich temperierten Arbeitsplatz verdient, damit sie die vielen Passagiere auch gut konzentriert befördern können und sich nicht dauernd den Schweiß von der Stirn wischen müssen“, appellierte der Vorsitzende der FCG -younion Wien.
„Wir empfehlen der zuständigen Stadträtin, insbesondere während der Hitzewellen selbst nur mehr mit den Öffis zu verkehren und sich damit ein durchgehendes Bild von den teils unzumutbaren Zuständen machen zu können“, so Tiller abschließend.
FCG/younion Wien
Landesvorsitzender Markus Tiller
Telefon: +431 31316 / DW 83682
E-Mail: markus.tiller@younion.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender