
Voglauer zum Gedenktag des Völkermords an den Rom:nja und Sinti:zze: Erinnerung verpflichtet zum Handeln
Grüne: Antiziganismus entschieden entgegentreten – damals wie heute
„Der 2. August erinnert an eines der dunkelsten Kapitel unserer Geschichte. Hunderttausende Rom:nja und Sinti:zze wurden verfolgt und ermordet – allein aufgrund ihrer Herkunft. Dass dieser Tag heute europaweit als Gedenktag anerkannt ist, ist ein wichtiges Zeichen. Erinnerung darf aber nicht beim Gedenken stehen bleiben – sie verpflichtet uns, jeder Form von Antiziganismus entschieden entgegenzutreten“, sagt die Volksgruppensprecherin der Grünen, Olga Voglauer, anlässlich des Gedenktages des Völkermords an den Rom:nja und Sinti:zze im zweiten Weltkrieg.
Die Grünen haben sich auf nationaler Ebene für die Anerkennung des 2. August als offiziellen Gedenktag eingesetzt. In der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 wurden im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau rund 4.300 Rom:nja und Sinti:zze ermordet. Insgesamt fielen rund 500.000 Rom:nja und Sinti:zze dem nationalsozialistischen Völkermord zum Opfer.
„Antiziganismus ist leider bis heute Realität. Rom:nja und Sinti:zze erleben noch immer Ausgrenzung und Diskriminierung. Gerade deshalb müssen wir Verantwortung übernehmen und Hass und Vorurteilen überall entschlossen entgegentreten. Erinnern heißt, aus der Geschichte zu lernen und Minderheiten heute konsequent zu schützen“, betont Voglauer.
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