IV: Nachhaltiges Pensionssystem braucht höheres Antrittsalter

Schrittweise Erhöhung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters angesichts der demografischen Entwicklung alternativlos

Für die Industriellenvereinigung (IV) braucht das österreichische Pensionssystem ein Alters-Update. Auch die OECD weist in ihren rezenten Empfehlungen darauf hin, dass das gesetzliche Pensionsantrittsalter an die steigende Lebenserwartung gekoppelt werden muss. Gleichzeitig braucht es Einschränkungen bei Frühpensionen, um das System finanziell zu entlasten und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

82 Prozent der neuen Pensionistinnen und Pensionisten gehen in Alterspension, schlicht weil die Voraussetzungen erfüllt sind, und nicht aus gesundheitlichen Gründen. Das zeigt, dass die Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters ein effektiver Hebel ist, um die Menschen länger in Beschäftigung zu halten. Ein nachhaltiges Pensionssystem funktioniert nur dann, wenn die steigende Lebenserwartung auch im Erwerbsleben abgebildet wird.

Dass der Arbeitsmarkt ein höheres gesetzliches Pensionsantrittsalter trägt, zeigt auch die Anhebung des gesetzlichen Frauen-Pensionsantrittsalters: Von Juni 2023 bis Juni 2026 hat sich die Zahl der beschäftigten Frauen zwischen 60 und 64 um über 52.000 erhöht – eine Entwicklung, die angesichts der demografischen Herausforderungen und des Arbeitskräftemangels auch notwendig ist.

Industriellenvereinigung
Marlena Mayer, BA
Telefon: +43 (1) 711 35-2315
E-Mail: marlena.mayer@iv.at
Website: https://www.iv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender