
SPÖ-Herr zu Dürreschäden: „ÖVP muss endlich ein ambitioniertes Klimagesetz vorlegen“
Dürreschäden bei rund einer Milliarde Euro – Österreich soll 2040 klimaneutral sein
Die Österreichische Hagelversicherung beziffert die landwirtschaftlichen Dürreschäden in diesem Jahr auf rund eine Milliarde Euro. Als Grund führt sie die menschengemachte Erderhitzung an. Rekordtemperaturen und Trockenheit würden die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln stark einschränken und Österreich abhängiger von Importen aus dem Ausland machen. „Die Fakten sprechen für sich. Wir müssen die Klimakrise entschlossen bekämpfen. Ich fordere die ÖVP erneut auf, endlich ein ambitioniertes Klimagesetz vorzulegen, das seinen Namen auch verdient!“, so SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr. ****
Österreich erlebt aktuell die stärkste Hitzewelle seit Aufzeichnungsbeginn. Das bedeutet nicht nur gesundheitliche Probleme, sondern auch Einbußen bei den Bäuerinnen und Bauern. „Die ÖVP darf die Augen vor der Realität nicht mehr verschließen und muss ihre innerparteilichen Blockaden endlich beenden. Wir müssen an die Ursachen ran und die Treibhausgas-Emissionen senken!“, appelliert Herr. Österreich soll 2040 bereits klimaneutral sein, das hat die Bundesregierung im Regierungsprogramm vereinbart. Damit dieses Ziel auch erreicht wird, braucht Österreich ein nationales Klimagesetz. Auch die Hagelversicherung forderte heute die notwendigen gesetzlichen Maßnahmen ein. „Die Vorgängerregierung hat jahrelang kein Klimagesetz zustande gebracht. Wir wollen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen und werden alles Mögliche tun, um die Klimaziele zu erreichen“, so Herr. (Schluss) mf/bj
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