Schweres Erdbeben in Kolumbien: Don Bosco Mission Austria startet Nothilfe

Schwere Schäden an Salesianischen Schulen und Einrichtungen

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Montagmorgen den Westen Kolumbiens erschüttert. Das Epizentrum lag im Departamento Chocó. Nach ersten Berichten wurden zahlreiche Menschen getötet und verletzt, Gebäude beschädigt oder zerstört. Die Lage in mehreren betroffenen Regionen ist weiterhin unübersichtlich.

Glücklicherweise gibt es nach bisherigen Informationen keine Todesopfer unter den Salesianern Don Boscos sowie in den salesianischen Einrichtungen. Die Salesianische Provinz San Luis Beltrán in Medellín prüft derzeit gemeinsam mit den betroffenen Gemeinschaften das Ausmaß der Schäden.

MEHRERE DON-BOSCO-EINRICHTUNGEN SCHWER BESCHÄDIGT

Besonders stark betroffen sind mehrere salesianische Einrichtungen in CALI, darunter das Technische Institut ITI San Juan Bosco, das Ausbildungszentrum Don Bosco sowie die Pfarren San Juan Bosco und San Francisco de Sales. Die betroffenen Gebäude sind teilweise derzeit nicht nutzbar. Auch in anderen Regionen wurden schwere Schäden gemeldet.

Als Vorsichtsmaßnahme müssen die Aktivitäten in mehreren Einrichtungen vorübergehend ausgesetzt werden, bis die Gebäude technisch überprüft und sichere Bedingungen für Schüler/-innen, Mitarbeiter/-innen und die jeweiligen Gemeinschaften gewährleistet sind.

Der Direktor der Don-Bosco-Schule in DOSQUEBRADAS P. Carlos Manuel Barrios SDB berichtet:

„Gott sei Dank waren zum Zeitpunkt des Bebens keine Schüler/-innen im Gebäude und niemand wurde verletzt. Unser Schulgebäude wurde jedoch schwer beschädigt. Die Lage ist insgesamt noch sehr unübersichtlich.“

Besonders herausfordernd ist die Situation in der abgelegenen und sehr armen Region CHOCÓ, in der das Epizentrum des Erdbebens lag. Die Region ist aufgrund ihrer geografischen Lage nur schwer zugänglich. Die Salesianer Don Boscos engagieren sich dort seit vielen Jahren für Kinder und Jugendliche.

In CONDOTO betreiben die Salesianer unter anderem ein Jugendwohnheim, das Jugendlichen aus der Region einen sicheren Ort zum Leben und Lernen bietet. Die Auswirkungen des Erdbebens stellen die dortige Gemeinschaft vor besondere Herausforderungen.

SALESIANER DON BOSCOS AKTIVIEREN NOTHILFE

Seit den ersten Stunden nach dem Erdbeben haben die Salesianer Don Boscos in Kolumbien ihre Notfallmaßnahmen aktiviert. Im Mittelpunkt stehen die Begleitung der betroffenen Menschen, die technische Bewertung der Schäden sowie die Sicherung der salesianischen Einrichtungen.

P. José Ariel Guerrero Castro SDB, Provinzial der Salesianischen Provinz San Luis Beltrán in Medellín erklärt:

„Seit den ersten Stunden nach dem Erdbeben setzen wir alles daran, die betroffenen Gemeinschaften zu begleiten, die Schäden sorgfältig zu erfassen und die dringend notwendigen Hilfs- und Wiederherstellungsmaßnahmen einzuleiten. Unser vorrangiges Ziel ist es, die Sicherheit unserer Kinder, Jugendlichen, Familien und Mitarbeiter/-innen zu gewährleisten und zugleich sicherzustellen, dass unsere pastorale und soziale Arbeit so bald wie möglich weitergeführt werden kann.“

Parallel dazu werden Ressourcen mobilisiert und Kontakte zu nationalen und internationalen Partnern intensiviert, um die Menschen zu unterstützen.

DON BOSCO MISSION AUSTRIA UNTERSTÜTZT NOTHILFE

Gemeinsam mit dem internationalen Don-Bosco-Netzwerk unterstützt die Don Bosco Mission Austria die ERDBEBENHILFE der Salesianer Don Boscos in KOLUMBIEN. „Wir stehen in engem Kontakt mit den betroffenen Einrichtungen, um gemeinsam mit den Mitarbeitern gezielte Unterstützung zu leisten. Die Salesianer sind direkt vor Ort und können dadurch rasch und gezielt Soforthilfe leisten“, erklärt Bruder Günter Mayer SDB, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Austria.

Don Bosco Mission Austria
Mag.a Brigitte Sonnberger
Telefon: +43 676 877 26 756
E-Mail: mission@donbosco.at

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