
Feierliche Eröffnung der Ausstellung Psychiatrie – Tod statt Hilfe im Palais Palffy in Wien
CCHR Austria präsentiert die weltbekannte Wanderausstellung über Geschichte und Auswirkungen psychiatrischer Maßnahmen, die bis in die Gegenwart reichen.
Die Ausstellung wurde am 11.08 2026 im Beisein von CCHR Vertretern und einer sehr interessierten Gästeschar im Palais Palffy, Josefsplatz 6, 1010 Wien eröffnet.
Die Festrede im gut besuchten Palais Pálffy hielt der renommierte Rechtsexperte RA Dr. Adrian Eugen HOLLAENDER.
Darin schilderte unter Anderem anhand anschaulicher Fallbeispiele die juristische Problematik von Eingriffen in das Grundrecht auf Selbstbestimmung durch gerichtlich verfügte Erwachsenenvertretungen (Sachwalterschaften). Darunter sogar einen besonders tristen Fall einer Betroffenen, die trotz beträchtlicher eigener Ersparnisse sogar um die Verfügbarkeit von Mitteln für einen neuen Fernseher kämpfen musste!
Solche und weitere Missstände unterstreichen die Notwendigkeit der von Rechtsanwalt Dr. Hollaender aufgestellten zentralen legistischen Forderungen wie insbesondere:
>>> präzisere und restriktivere Voraussetzungen für Erwachsenenvertretungen;
>>> objektivierte Überprüfungsmöglichkeiten und erweiterter Rechtsschutz der Betroffenen und ihrer Angehörigen;
>>> umfassende gesetzliche Regelung in Bezug auf die Verschreibung von Psychopharmaka samt verstärkten Kontrollmechanismen;
>>> ausnahmsloses Verbot von Elektroschocks (Elektrokrampftherapie) als Behandlungsmethode für Patienten.
Die Ausstellung ist bis zum 16.08.2026 von 10.00 bis 20.00 geöffnet
Bürgerkommission für Menschenrechte
Sonja Henkel
Telefon: 066473220757
E-Mail: sonjahenkel@gmail.com
Website: https://www.cchr.at
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