ÖGK-Obmann Huss: Gebarungsvorschau hat sich verbessert, doch Ziel ist noch weit entfernt

Versorgungsausbau im Fokus: Neue fachärztliche Zentren sollen Wartezeiten verkürzen und Spitäler entlasten

In der Gebarungsvorschaurechnung (GVR) der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) für den Stichtag 15. August 2026 zeichnet sich eine Erholung der finanziellen Lage von Österreichs größtem sozialen Krankenversicherungsträger ab. „Aktuell wird ein Abgang von 152 Millionen Euro für das heurige Jahr erwartet“, informiert ÖGK-Obmann Andreas Huss und ergänzt: „Die Entwicklung ist erfreulich, doch wir sind noch weit vom Ziel eines ausgeglichenen Ergebnisses entfernt.“

Ein Grund der aktuellen Entwicklung ist die Erhöhung des Krankenversicherungsbeitrags der Pensionist*innen auf 6 Prozent. „Wir sehen, dass sich die Erhöhung des Beitrags positiv auf unser Ergebnis auswirkt. Ich möchte mich ausdrücklich bei den Pensionistinnen und Pensionisten bedanken, die hier einen Beitrag zur Verbesserung unserer finanziellen Situation leisten“, betont Huss.

Für die beiden Folgejahre erwartet die ÖGK aus heutiger Sicht folgende Abgänge.
2027: 245 Mio. Euro

ÖGK-Obmann Andreas Huss MBA
Telefon: 0664/614 55 34
E-Mail: andreas.huss@gbh.at

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