
Pröll: Digi-Ready-Check macht Gesetze fit für digitale Verwaltung
Reformpartnerschaft bringt moderne Verwaltung in Gesetzgebung und unterstützt frühzeitige Prüfung von Regelungsvorhaben auf digitale Umsetzbarkeit mithilfe des Digi-Ready-Checks
Die Reformpartnerschaft zur Verfassungs- und Verwaltungsbereinigung setzt einen weiteren konkreten Digitalisierungsschritt: Mit dem Digi-Ready-Check steht den Bundesministerien ab sofort ein neues Instrument zur Verfügung, mit dem Gesetze, Verordnungen und wesentliche Regelungsvorhaben bereits in der Entstehung auf ihre digitale Umsetzbarkeit geprüft werden. Damit wird Digitalisierung künftig früher mitgedacht, nämlich dort, wo die Grundlage für spätere Verwaltungsverfahren gelegt wird: in der Legistik.
Der Digi-Ready-Check unterstützt Legistinnen und Legisten dabei, Digitalisierungspotenziale frühzeitig zu erkennen und mögliche Hürden bereits im Entstehen zu vermeiden. Im Zentrum stehen praxisnahe Kontrollfragen: Können Verfahren elektronisch abgewickelt werden? Können vorhandene Daten im Sinne des Once-Only-Prinzips wiederverwendet werden? Sind Barrierefreiheit, Datenschutz, Informationssicherheit, Automatisierungsmöglichkeiten und bestehende IT-Standards ausreichend berücksichtigt?
_„Digitalisierung darf nicht erst beginnen, wenn ein Gesetz bereits beschlossen ist. Neue Regelungen müssen von Anfang an so gedacht werden, dass sie digital, effizient und bürgerfreundlich vollzogen werden können. Das ist ein weiterer Baustein zur Modernisierung der Verwaltung“, _so Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.
Digitalisierungstauglichkeit wird nachvollziehbar
2. Pressesprecherin im Büro des Staatssekretärs
Antonia Pettauer
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