ARBÖ fordert echte Entlastung statt Alibi-Maßnahme

Die aktuelle Ausgestaltung der Spritpreisbremse werden die Kraftfahrer kaum spüren.

„Die Bundesregierung lässt ein gutes Kriseninstrument zur Entlastung der Österreicher, das sich bei seiner Einführung im April sehr gut bewährt hat, nun endgültig verkümmern“, sagt Dr. Peter Rezar, Präsident der ARBÖ-Bundesorganisation, zur Ankündigung der Bundesregierung, die Spritpreisbremse nur noch mit der Reduzierung der Mineralölsteuer von 1,9 Cent pro Liter bis Ende September 2026 fortzuführen.

„Diesen geringen Betrag spüren die Autofahrer so gut wie gar nicht in der Geldbörse“, kritisiert Rezar. Im Vergleich zu Juli 2025 wurde Diesel um 19,3 Prozent und Eurosuper um 15,1 Prozent teurer, wie die Österreichische Energieagentur im aktuellen Energiepreisindex analysiert hat. „Diese Zahlen belegen, dass es einen Teuerungsausgleich für die österreichischen Autofahrer – im Besonderen die Berufspendler –, die Wirtschaft und die Landwirte braucht“, so Peter Rezar anlässlich der Ankündigung.

Der ARBÖ fordert eine spürbare Spritpreisbremse mit einer Senkung der Mineralölsteuer und einer Margenbegrenzung, ergänzt mit der Garantie, dass fallende Großhandelspreise tatsächlich weitergegeben werden müssen. „Ein solches Paket mit einer Preisreduktion von rund zehn Cent pro Liter wäre eine tatsächliche und spürbare Entlastung für die Autofahrer“, schließt Peter Rezar ab.

ARBÖ-Bundesorganisation, Presseabteilung
Sebastian Obrecht, MA
Telefon: +43 1 891 21 244
E-Mail: sebastian.obrecht@arboe.at
Website: https://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender