
Wechsel in der Geschäftsführung des Bundesrechenzentrums BRZ
Maria Ulmer folgt auf Christine Sumper-Billinger. Roland Ledinger als technischer Geschäftsführer wiederbestellt.
Christine Sumper-Billinger hat sich nach fast 20 Jahren Zugehörigkeit zum Bundesrechenzentrum BRZ entschieden, für eine Verlängerung ihres Vertrags als Geschäftsführerin verantwortlich für den kaufmännischen Bereich sowie die Personalagenden nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Ihr folgt die bisherige Sektionschefin der Budgetsektion im Finanzministerium, Maria Ulmer, am 1. November 2026 nach.
Maria Ulmer war seit 2023 Budget-Sektionschefin im Finanzministerium. Die Juristin hat insgesamt beinahe 25 Jahre Erfahrung im Bundesdienst in leitenden Tätigkeiten und verfügt darüber hinaus über internationale Erfahrung. Unter anderem war sie vor ihrer Tätigkeit Leiterin der damaligen BMF-Sektion Digitalisierung und E-Government sowie Chief Digital Officer. Im damaligen Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort arbeitete sie als Sektionschefin für Digitalisierung und stellvertretende Leiterin der Präsidialsektion. In ihrer langjährigen Tätigkeit im Wirtschaftsministerium war sie ebenfalls mit einem Projekt zur IT-Konsolidierung betraut.
Roland Ledinger wurde als technischer Geschäftsführer wiederbestellt. Gemeinsam mit Maria Ulmer bildet er damit die Geschäftsführung und bleibt für die Bereiche Kundenmanagement, Betrieb, Entwicklung und IT-Konsolidierung zuständig. Der IT-Experte, der seit mittlerweile 5 Jahren in der Geschäftsführung des BRZ tätig ist, hat dafür Sorge getragen, dass das Unternehmen trotz ständiger Herausforderungen und Veränderungen am Puls der Zeit bleibt und Kunden verlässlich und innovativ betreuen kann.
ÜBER DAS BUNDESRECHENZENTRUM
Das BRZ ist eine GmbH, die zu 100 Prozent im Besitz des Bundes steht. Gesellschafterin ist die Republik Österreich, vertreten durch das Finanzministerium. Das BRZ beschäftigt mittlerweile rund 1800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von mehr als 500 Millionen Euro jährlich. Dank der qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden smarte und sichere Lösungen mit Technologien wie Big Data, Artificial Intelligence, Blockchain und Robotics erarbeitet und weiterentwickelt, um die digitale Transformation auch im Public Sector aktiv zu gestalten und notwendige IT-Lösungen anzubieten.
Zu den bekanntesten Anwendungen, die das BRZ entwickelt hat, zählen: das Digitale Amt oesterreich.gv.at, die ID Austria, FinanzOnline, JustizOnline, das Unternehmensserviceportal USP oder die Elektronische Gesundheitsakte ELGA. Das Angebot für die Menschen in Österreich reicht demnach von Formularen zur antragslosen Familienbeihilfe über die E-Gründung des eigenen Unternehmens bis hin zur digitalen Steuererklärung.
Finanzminister Markus Marterbauer: „Ich bedanke mich herzlich bei Christine Sumper-Billinger, die maßgeblich dazu beigetragen hat, dass das BRZ zu einem modernen und zukunftsorientierten IT-Dienstleister und Arbeitgeber entwickelt werden konnte und mittlerweile als führender Technologiepartner des öffentlichen Sektors der Republik fungiert. Gleichzeitig freue ich mich, dass mit Maria Ulmer eine ausgewiesene Expertin mit größtem Fachwissen für die Stelle nachfolgt, von deren Kompetenz ich mich unter anderem in der Zusammenarbeit zu zwei Doppelbudgets überzeugen konnte. Ich bin davon überzeugt, dass sie gemeinsam mit Roland Ledinger das BRZ in eine gute Zukunft führen wird.“
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