
Bewertungen, Produktionen, Dichtung
Ergebnisse bei Google im Kontext der Installation Donald Trump
Kunst- und Kulturminister Vizekanzler Andreas Babler bewertete im Sommergespräch mit dem ORF die Unterschriften von KünstlerInnen für Streaming Abgaben als hilfreich. Freilich wird es wohl wesentlich mehr Unterstützung für eine Offensive der Regierung bedürfen. Denn im Kern geht es global darum, dass der Digidollar das Erdöl nicht ersetzen kann, um den (Petro)dollar als Weltwährung zu retten. Auch die militärischen Aktionen (Trump: Venezuela, Naher Osten) sind nicht dazu geeignet. Die Deindustrialisierung in Österreich, der EU schwächt deren Position. Interessant in diesem Zusammenhang die Ergebnisse bei Google im Kontext meiner Installation Donald Trump – ironischer Weise unter Berufung von Google auf die DSGVO der EU. (Der Kern der neuen Ökonomie ist bekanntlich Bewertung, nicht Produktion – wie schon im Stück Astoria von Jura Soyfer 1936.) Die 16,5 Millionen Ergebnisse pro Monat (davon CNKI: 12,5 Millionen) wurden bereits in der Vergangenheit auf rund 350.000 reduziert. Nun sind es per heutiger Abfrage (2.9.2026, ca. 4 Uhr MEZ) unter meiner IP noch 160 Ergebnisse bei Google (bei Publikationen in über 50 Sprachen). Freilich werden gleichzeitig unter Deutsch als Detailergebnis immerhin noch 90.000 ausgewiesen, in Englisch zeitweise null, nun immerhin 93.500, in Französisch 7.200 etc. Während also Fragwürdigkeiten in der digitalen Welt evident sind (Google, CNKI etc.), beharrt die Kunstsektion auf der Verwaltung der Armut und der verbliebenen Machtstrukturen. Unter Berufung auf das Kunstgesetz wurde entgegen dem Regierungsprogramm bürokratisiert, mit antimodernen Argumenten die Förderung digitaler Dichtung verweigert (z.B. angeblich Prosa: Wörter im Feld der Digitalität), der frisch eingerichtete Beirat diskreditiert, in dem in seinem Namen bisherige Positionen der Verwaltung widergegeben werden, nicht laut Kunstgesetz Innovationen gefördert werden, sondern trotz einem guten Vierteljahrhundert Kritik die Reproduktion des Analogen im Digitalen. In Bereichen, in denen auf Digitalisierung gesetzt wird, fehlt es wie bei Anträgen, ID Austria, KI an grundlegenden Kenntnissen der Verwaltungen und Politik. Nicht berechnet werden die Schäden durch KI, die Verwaltungen, Firmen zugrunde richten. Bezahlt wird für die ökonomischen Probleme der USA (40 Billionen Dollar Schulden): Digitalisierung, Militarisierung, Zölle, ca. 3,5 Billionen Risiko im Bereich des Finanzsystems etc. Wir werden sehen, ob die Regierung im Herbst auf österreichische und weltweite Expertisen zurückgreift oder wie im Falle des drohenden Temperatursprungs auch in Bezug auf die Finanzwelt die Fakten und Erkenntnisse ignoriert, negiert, sich auf Wording, Marketing, Machtspiele zurückzieht, anstatt Problemlösungen zu ermöglichen, für die es Konzepte im Interesse der Bevölkerungen in Österreich, der EU, der Welt gibt.
Wiss.Dir.Dr. Herbert Arlt
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