
Spatenstich für Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicher in St. Margarethen bei Knittelfeld
5,9 Millionen Euro für Sonnenstrom aus der Obersteiermark
Photovoltaik-Anlage mit 7,2 MW Leistung und Batteriespeicher stärkt die regionale Energieversorgung und versorgt künftig mehr als 2.500 Haushalte mit Strom.
Mit dem offiziellen Spatenstich für die Photovoltaik-Anlage St. Margarethen setzt die Energie Steiermark einen weiteren wichtigen Schritt für den Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung in der Obersteiermark. Rund 3,5 Millionen Euro werden in das Projekt investiert. Die Anlage wird künftig rund 8,9 GWh Strom pro Jahr erzeugen und damit mehr als 2.500 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen.
„Der Ausbau der Photovoltaik ist ein wesentlicher Baustein unserer Strategie für die Energiezukunft. Mit der Anlage in St. Margarethen schaffen wir zusätzliche regionale Erzeugungskapazitäten und stärken die Versorgung mit erneuerbarer Energie aus der Steiermark“, betonen MARTIN GRAF UND WERNER RESSI, das Vorstands-Team der Energie Steiermark.
Auf einer Fläche von rund 7 Hektar werden mehr als 11.000 Stück PV Module mit einer installierten Leistung von 7,2 MW verbaut. Durch die Produktion von erneuerbarem Strom können jährlich rund 1.500 Tonnen CO₂ eingespart werden. Die Inbetriebnahme ist für das dritte Quartal 2027 geplant.
Neben der Stromerzeugung setzt das Projekt auch auf ökologische Mehrfachnutzung. Geplant sind die Pflanzung von rund 600 Sträuchern und Bäumen, die Anlage von Hecken sowie die Errichtung von Vogel- und Fledermauskästen. Darüber hinaus ist eine agrarische Doppelnutzung durch Schafhaltung vorgesehen.
Zusätzlich wird am Standort ein Batteriespeicher mit einer Leistung von 5 MW / 10 MWh errichtet. Die Investitionssumme für den Speicher beläuft sich auf 2,4 Millionen Euro. Die gesamte erzeugte Energie wird über eine neue Übergabestation und eine 30-kV-Kabelleitung in das Stromnetz eingespeist und zum Umspannwerk Knittelfeld/Ost transportiert.
„Der Grund, auf dem diese Anlage entsteht, wird von der Kirche bereitgestellt — er ist uns über Generationen anvertraut, und wir verwalten ihn für die, die nach uns kommen. Klimaschutz ist für uns deshalb kein Nebenthema, sondern Auftrag: Die Schöpfung zu bewahren heißt heute, aus fossiler Energie auszusteigen. Mit über 70 eigenen Anlagen hat die Katholische Kirche Steiermark auf ihren Dächern begonnen. In St. Margarethen leisten wir gemeinsam mit der Energie Steiermark einen Beitrag zur Energiewende in einer ganz anderen Größenordnung — vom Pfarrdach auf das Feld“, sagt WOLFGANG PUCHER als Eigentümer-Vertreter der Diözese Graz-Seckau.
ERWIN HINTERDORFER, Bürgermeister von St. Margarethen bei Knittelfeld betont, dass mit der neuen Photovoltaik-Anlage die regionale Wertschöpfung und Energieversorgung vor Ort gestärkt wird. Gleichzeitig entsteht ein Projekt, das Energieerzeugung, Naturschutz und landwirtschaftliche Nutzung sinnvoll miteinander verbindet.
Mag. (FH) Urs Harnik-Lauris
Leiter Konzern-Kommunikation
Head of Corporate Communications
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