
Gstöttner: „Kickls Kindesweglegungen punkto Identitäre Bewegung und AfD sind alles andere als glaubwürdig“
Taten der Kickl-FPÖ stehen im klaren Widerspruch zu Versuch des Parteichefs im ORF-Sommergespräch, Abstand herzustellen
„Herbert Kickls Kindesweglegungen zur Identitären Bewegung und der AfD sind alles andere als glaubwürdig. Im gestrigen ORF-Sommergespräch hat Kickl sich und seine Partei nicht von der Identitären Bewegung distanziert, sondern vielmehr versucht, diese zu verharmlosen und salonfähig zu machen. Seit Jahren kokettiert der FPÖ-Chef offen mit der Identitären Bewegung und hat deren Kampfbegriff ,Remigration‘ zum politischen Programm seiner Partei erhoben“, betont ÖVP-Generalsekretär Markus Gstöttner, der weiter ausführt: „Mit dem Migrations- und Asylpakt der EU liegt bereits eine gesetzliche Grundlage vor, die sich dem Stopp der illegalen Migration nach Österreich und Europa verschrieben hat. Wenn Kickl dieses Ziel ernsthaft verfolgen würde, hätte die FPÖ nicht gegen den Asylpakt gestimmt.“
„Ungeklärte Widersprüche waren der blaue Faden, der sich durch das Sommergespräch mit Kickl gezogen hat. Wie ist das konkrete Verhältnis der FPÖ zur AfD? Die Österreicherinnen und Österreicher werden darüber weiter im Dunkeln gelassen. Im Sommergespräch war Kickl zwar um Distanz zur AfD bemüht, doch steht dies im klaren Widerspruch zu einer Vielzahl an gemeinsamen Treffen und Veranstaltungen der jüngsten Vergangenheit. AfD-Chefin Alice Weidel hat am 70-Jahr-Jubiläum der FPÖ in Wien teilgenommen. Salzburgs FPÖ-Landesparteiobfrau trat als Gastrednerin bei einer Klausur der AfD Sachsen-Anhalt in Salzburg auf. Zuletzt stand etwa ein Trip von Wiens FPÖ-Landesparteiobmann Dominik Nepp zur AfD Berlin am Programm. Wir fragen Herbert Kickl: Was stimmt jetzt?“, so Gstöttner abschließend.
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