
ÖVP – Hammerer/Ofner: ÖVP-Druck wirkt – Mehr Sicherheit für Schüler bei U6-Station Gumpendorfer Straße
Wiener Linien verstärken Präsenz zu Schulschlusszeiten – Rund 1.500 Schülerinnen und Schüler täglich betroffen – ÖVP fordert als nächsten Schritt Videoüberwachung
Die jüngst veröffentlichten Zahlen der Wiener Linien haben das Ausmaß der Sicherheitsprobleme bei der U6-Station Gumpendorfer Straße deutlich gemacht: 365 sicherheitsrelevante Vorfälle wurden zwischen Jänner 2023 und Mai 2026 dokumentiert, im Durchschnitt mehr als zwei pro Woche. Als einzige Station im Wiener U-Bahn-Netz verfügt die Gumpendorfer Straße bereits über fixe Sicherheitsstandposten. Nun gibt es einen ersten weiteren Erfolg: Auf Druck der ÖVP soll die Präsenz der Sicherheitsorgane ausgeweitet werden. Künftig sollen sie nicht nur in der Früh und am Abend, sondern auch in der Mittagszeit verstärkt vor Ort sein, wenn zahlreiche Schülerinnen und Schüler ihren Heimweg antreten. „Dass die Wiener Linien nun reagieren, ist ein wichtiger und überfälliger Schritt. Unsere jahrelangen Warnungen und unser konsequentes Drängen auf mehr Sicherheit zeigen Wirkung“, erklären Gerhard Hammerer, Obmann der ÖVP Mariahilf, und Felix Ofner, Obmann der ÖVP Rudolfsheim-Fünfhaus.
Besonders wichtig ist die zusätzliche Präsenz für die zahlreichen Kinder und Jugendlichen, die täglich über die Station unterwegs sind. Rund 1.500 Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Friesgasse sowie umliegender Schulen nutzen täglich den Weg über die U6 Station Gumpendorfer Straße, auch Schülerinnen und Schüler aus Mariahilfer Schulen sind betroffen. Immer wieder hätten Jugendliche von Unsicherheit im Stationsumfeld berichtet. „Kinder und Jugendliche müssen ihren Schulweg zurücklegen können, ohne Angst vor den Zuständen rund um eine U-Bahn-Station haben zu müssen. Dass nun gerade zu Schulschlusszeiten zusätzliche Sicherheitskräfte präsent sein sollen, ist deshalb richtig. Wir danken den Wiener Linien, dass sie unsere Forderung aufgegriffen haben. Gleichzeitig zeigt die Notwendigkeit dieser Maßnahme einmal mehr, wie außergewöhnlich die Situation an diesem Standort mittlerweile ist“, betonen Hammerer und Ofner.
Für die beiden Bezirksparteiobleute kann die verstärkte Präsenz daher nur ein erster Schritt sein. In den kommenden Bezirksvertretungssitzungen werden ÖVP Mariahilf und ÖVP Rudolfsheim-Fünfhaus als nächste Maßnahme die Videoüberwachung im Umfeld der U6 Station Gumpendorfer Straße beantragen. „Wir werden beim Thema Sicherheit nicht lockerlassen. Mehr Sicherheitskräfte und Videoüberwachung sind notwendig, können aber letztlich nur die Auswirkungen bekämpfen. SP-Stadtrat Peter Hacker und SP-Drogenkoordinator Ewald Lochner müssen endlich bei den Ursachen ansetzen und die massive Konzentration der Suchthilfe rund um den Jedmayer aufbrechen. Solange das nicht geschieht, werden Polizei und Wiener Linien weiterhin mit enormem Aufwand die Folgen einer verfehlten Wiener Drogenpolitik bewältigen müssen“, so Hammerer und Ofner abschließend.
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