
Hochschule Campus Wien: Frauenherzgesundheit im Fokus
Campus Lecture am 29. September zeigt, warum Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen anders betrachtet werden müssen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache bei Frauen. Auch in Österreich sterben jährlich mehr Frauen als Männer daran: Rund 16.000 Frauen waren 2023 betroffen – etwa 2.000 mehr als Männer. Gleichzeitig unterscheiden sich bei Frauen und Männern nicht nur Risikofaktoren und Symptome, sondern auch Diagnose, Behandlung und Versorgung. Die Hochschule Campus Wien widmet sich diesem Thema anlässlich des Weltherztages bei einer Campus Lecture am 29. September 2026. Unter dem Titel „Frauenherzgesundheit im Fokus. Geschlechtssensible Perspektiven auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Prävention“ diskutieren Expertinnen aus Medizin und Diätologie, wie geschlechtersensible Gesundheitsversorgung dazu beitragen kann, Frauenherzen besser zu schützen.
HERZGESUNDHEIT BRAUCHT EINEN GESCHLECHTERSENSIBLEN BLICK
„Frauenherzgesundheit darf kein Spezialthema sein, das nur dann Aufmerksamkeit bekommt, wenn es um Präventionstage oder einzelne Kampagnen geht. Wenn Frauen andere Symptome haben, Risiken anders bewertet und Erkrankungen teilweise später erkannt werden, müssen wir unsere Gesundheitsversorgung entsprechend weiterentwickeln“, sagt SILVIA KAUPA-GÖTZL, Geschäftsführerin und CFO der Hochschule Campus Wien. „Als Hochschule tragen wir Verantwortung dafür, dass geschlechtersensible Perspektiven in Ausbildung, Forschung und Gesundheitsversorgung selbstverständlich werden. Wissen kann Leben retten – und deshalb müssen wir dafür sorgen, dass die Besonderheiten der Frauengesundheit sichtbar sind und in der Praxis ankommen.“
Die Campus Lecture greift zentrale Fragen auf: Welche geschlechtsspezifischen Unterschiede gibt es bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Welche Rolle spielen Prävention, Ernährung und Bewegung? Und welchen Einfluss haben psychosoziale Faktoren wie Care-Arbeit und damit verbundener Stress auf die Herzgesundheit von Frauen?
VON DER FORSCHUNG IN DIE PRAXIS
WANDA LAKNER, Ärztliche Direktorin des SVS Gesundheitszentrums Wien, beleuchtet in ihrem Impulsvortrag frauenspezifische kardiovaskuläre Risikofaktoren sowie Möglichkeiten einer gezielten Prävention und Früherkennung. Ihr fachlicher Schwerpunkt liegt unter anderem auf geschlechtersensibler Medizin und Präventionsmedizin.
THERESA VIERLINGER, Diätologin und Lehrende an der Hochschule Campus Wien, widmet sich der Bedeutung von Ernährung für die Frauengesundheit. Im Mittelpunkt stehen unter anderem geschlechtsspezifische Aspekte der Ernährungstherapie sowie der Zusammenhang mit hormonellen, metabolischen und gynäkologischen Erkrankungen.
„Geschlechtersensible Medizin bedeutet nicht, Frauen und Männer grundsätzlich unterschiedlich zu behandeln. Es geht darum, Unterschiede dort zu berücksichtigen, wo sie medizinisch relevant sind – und damit Prävention und Versorgung präziser und wirksamer zu machen“, so SILVIA KAUPA-GÖTZL.
CAMPUS LECTURE ZUM WELTHERZTAG
Die Veranstaltung findet am DIENSTAG, 29. SEPTEMBER 2026, AB 17.30 UHR an der Hochschule Campus Wien, Favoritenstraße 232, 1100 Wien, im Festsaal H.-2.02 sowie online via Zoom statt.
PROGRAMM
17.30 UHR: Begrüßung
Hochschule Campus Wien
Silvia Haselhuhn, MA, MSc
Teamleiterin Public Relations
Telefon: +43 1 606 68 77 6441
E-Mail: silvia.haselhuhn@hcw.ac.at
Website: www.hcw.ac.at
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