Santander Österreich im ersten Halbjahr 2026 erstmals mit mehr als 400.000 Kundinnen und Kunden

Kreditneugeschäft wächst um neun Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Kfz-Finanzierungen und Barkredite legen deutlich zu. Sparzinsen steigen.

Santander Österreich hat im ersten Halbjahr 2026 erstmals die Marke von 400.000 Kundinnen und Kunden überschritten. Ihre Zahl stieg gegenüber dem Vorjahr von 389.000 auf 404.000. Gleichzeitig wuchs das Kreditneugeschäft um rund neun Prozent: Von Jänner bis Juni vergab die Bank Finanzierungen in Höhe von 1,696 Milliarden Euro, nach 1,560 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Für das Plus sorgten vor allem Kfz-Finanzierungen und Barkredite, während das Teilzahlungsgeschäft im Handel rückläufig war.

STEIGENDE NACHFRAGE NACH AUTOS SORGT FÜR RÜCKENWIND

Besonders stark entwickelte sich das Kfz-Finanzierungsgeschäft. Santander finanzierte im ersten Halbjahr mehr als 56.000 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge und damit neun Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Kreditneuvolumen im Kfz-Segment wuchs um acht Prozent auf 1,312 Milliarden Euro.

SANTANDER-CEO OLAF PETER POENISCH: _„Unser Wachstum im Kfz-Segment wird vor allem von den Neuwagenfinanzierungen getragen. Bei den Gebrauchtwagenfinanzierungen blieb das Geschäft stabil. Mittlerweile entfällt zudem knapp jede zehnte Finanzierung im Kfz-Bereich auf ein E-Auto. Damit hat sich der Anteil gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt.“_

Als wesentliche Treiber für das Wachstum der E-Mobilität sieht er unter anderem das zunehmend breitere Angebot an leistbaren Modellen sowie die weiterhin hohen Treibstoffkosten. _„2026 wird unseres Erachtens das Jahr, in dem das E-Auto endgültig im Privatkundengeschäft ankommen wird“_, so POENISCH.

Mit mehr als 1.900 Händlerpartnern ist Santander Österreich der größte markenunabhängige Kfz-Finanzierer des Landes und zählt zu den wichtigsten Partnern des heimischen Fahrzeughandels.

BARKREDITE LEGEN KRÄFTIG ZU, VERGLEICHSPLATTFORMEN GEWINNEN AN BEDEUTUNG

Noch stärker wuchs das Barkreditgeschäft. Das Neukreditvolumen erhöhte sich im ersten Halbjahr 2026 um 21 Prozent auf 292 Millionen Euro. Maßgeblich für das Wachstum im Barkreditsegment ist mit 29 Standorten in ganz Österreich weiterhin das Filialgeschäft, das für Santander unverändert einen hohen Stellenwert einnimmt. Gleichzeitig gewinnen unabhängige Online-Vergleichsportale zunehmend an Bedeutung.

_„Das über Online-Vergleichsportale generierte Kreditvolumen hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast verdoppelt. Immer mehr Kundinnen und Kunden vergleichen Kreditangebote online und stellen ihre Kreditanfrage anschließend direkt über die jeweilige Plattform“_, so POENISCH.

TEILZAHLUNGSGESCHÄFT DURCH SCHWACHES KONSUMUMFELD BELASTET

Rückläufig war hingegen das Teilzahlungsgeschäft im Handel. Das Neukreditvolumen sank im ersten Halbjahr um knapp 16 Prozent auf 92 Millionen Euro.

Gründe dafür sind vor allem das weiterhin schwierige Marktumfeld im Einzelhandel und die gedämpfte Konsumstimmung. Santander arbeitet im Teilzahlungsgeschäft mit mehr als 1.200 Partnerunternehmen aus den Bereichen Elektro, Möbel, Sportartikel und Baumarkt zusammen.

HÖHERE RISIKOVORSORGE BELASTET ERGEBNIS, KAPITALBASIS WEITER GESTÄRKT

Sowohl die Betriebserträge (241,7 Mio. Euro) als auch die Betriebsaufwendungen (180,2 Mio. Euro) erhöhten sich um drei Prozent. Unter dem Strich belieft sich der Gewinn nach Steuern auf 10,9 Millionen Euro, nach 16,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang um rund 33 Prozent ist unter anderem auf eine höhere Risikovorsorge zurückzuführen. Sie stieg von 38,1 auf 46,6 Millionen Euro. Ausschlaggebend dafür waren neben dem gestiegenen Kreditvolumen insbesondere gezielte Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Qualität des Kreditportfolios sowie aktualisierte Parameter für die Bewertung von Kreditrisiken. Die Quote notleidender Kredite (NPL-Ratio) lag im ersten Halbjahr 2026 bei knapp unter fünf Prozent stabil zum Vorjahr.

Die Cost-Income-Ratio bewegt sich mit knapp 52 Prozent auf einem stabilen Niveau. Die harte Eigenkapitalquote (CET1-Ratio) erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 2,9 Prozentpunkte auf 21,3 Prozent.

Der Kreditbestand der Bank wuchs seit Jahresanfang 2026 auf 3,896 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von vier Prozent. Das Einlagevolumen sank seit Jänner 2026 um fünf Prozent auf 3,02 Milliarden Euro. Die Zahl der Sparkundinnen und Sparkunden erhöhte sich um 1.000 auf 75.000. Der durchschnittlich veranlagte Betrag ging von 45.000 auf 42.300 Euro zurück.

AUSBLICK: BESSERE ZEITEN FÜR SPARERINNEN UND SPARER

Für das zweite Halbjahr erwartet die Bank weiter steigende Sparzinsen am Markt und damit einen intensiveren Wettbewerb um Kundeneinlagen. _„Der Wettbewerb um Einlagen bleibt hoch und wird sich in den kommenden Monaten voraussichtlich weiter verschärfen. Für 2027 erwarten wir wieder eine Stabilisierung des Zinsumfelds“_, sagt POENISCH.

Santander hat die Zinsen für Tages- und Festgeldprodukte im laufenden Jahr bereits neunmal erhöht (Stand 15.9.2026). Neukundinnen und Neukunden erhalten für täglich fällige Einlagen („BestFlex“) in den ersten drei Monaten aktuell 2,7 Prozent p. a.; danach gilt ein Zinssatz von 2,0 Prozent p. a. (1). Für Festgeld („BestFix“) mit einjähriger Bindung gibt es derzeit 2,7 Prozent p. a. (Mindesteinlage 1.000 Euro). Damit zählen die Santander-Konditionen laut Vergleichsportalen aktuell zu den attraktivsten Angeboten in Österreich.

_„Für das zweite Halbjahr sehen wir weiterhin positive Signale für unser Finanzierungsgeschäft. Bei den Fahrzeugfinanzierungen erwarten wir insbesondere aufgrund der steigenden Nachfrage nach Elektroautos eine positive Entwicklung. Auch im Barkreditgeschäft sehen wir weiteres Potenzial, vor allem bei Finanzierungen, die über Online-Vergleichsportale angefragt werden“_, so POENISCH.

ÜBER SANTANDER

Die Santander Consumer Bank GmbH ist Österreichs Spezialist für Konsumentenkredite mit dem Ziel, Mobilität und Dinge des täglichen Bedarfs für Menschen leistbar zu machen. Zum Produktportfolio gehören Barkredite, Teilzahlungen, Debitkarten, Kfz-Kredite, Leasing und Versicherungen. Im Sparbereich zählen Tages- und Festgeldkonten zum Angebot. Santander ist in Österreich enger Partner des heimischen Handels. Mit über 3.100 Kooperationen aus dem Einzel- und Kfz-Handel ist das Unternehmen der führende herstellerunabhängige Finanzierer von Autos, Motorrädern und Konsumgütern. Santander beschäftigt in Österreich über 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, betreibt 29 Filialen sowie ein Kundenservice-Center. Per Ende Juni 2026 betreut die Bank 404.000 Kundinnen und Kunden. Mit Sitz in Wien operiert das Unternehmen mit einer österreichischen Banklizenz und unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung.

Santander in Österreich ist Teil der 1857 gegründeten Banco Santander mit Sitz in Spanien. Die Finanzgruppe ist gemessen an der Marktkapitalisierung einer der größten Banken weltweit. Die Aktivitäten der Gruppe sind in fünf globale Geschäftsbereiche zusammengefasst: Retail & Commercial Banking, Openbank, Corporate & Investment Banking, Wealth Management & Insurance und Payments (PagoNxt, Karten). Per Ende Juni 2026 betreibt die Gruppe über 6.500 Filialen, beschäftigt 185.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreut 182 Millionen Kundinnen und Kunden.

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(1) Zinssätze gültig bis auf Widerruf. Voraussetzung Neukundenaktion: kein BestFlex-Konto in den letzten 12 Monaten seit Antragstellung. Gilt für 3 Monate garantiert (ab Kontoeröffnung).

Hinweis: Alle Finanzkennzahlen sind gemäß UGB ausgewiesen.

PRESSEFOTOS

CEO OLAF PETER POENISCH: www.santanderconsumer.at/olaf-peter-poenisch

FILIALFOTOS: www.santanderconsumer.at/filialen-santander

Santander Consumer Bank GmbH
Mag. Daniel Mayr
Unternehmenssprecher
Telefon: +43 (0)50203 9139
E-Mail: daniel.mayr@santander.at
Website: https://www.santanderconsumer.at

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