
Wissenschaft zum Angreifen: Merck bringt den Curiosity Cube nach Wien Floridsdorf
Schulkinder im 21. Wiener Gemeindebezirk erleben Wissenschaft zum Angreifen: Bezirksvorsteher Papai, Vetmed-Rektor Gauly und Merck-Chef Neff setzen sich für den Nachwuchs ein.
Noch bis morgen steht der Curiosity Cube von Merck auf dem Campus der Veterinärmedizinischen Universität Wien in Floridsdorf. Seit der Eröffnung am 15. September nutzen Schulklassen aus Wien und Niederösterreich das solarbetriebene, mobile Wissenschaftslabor für praxisnahe Experimente aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Der Andrang ist groß: Zahlreiche Schulklassen haben sich für einen Besuch angemeldet, die Freude am Experimentieren war den Schülerinnen und Schülern von Anfang an deutlich anzumerken.
FRÜH NEUGIER WECKEN
Der Fachkräftemangel im MINT-Bereich zählt zu den größten Risiken für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich. Auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026 des Sozialministeriums finden sich unter den 64 gelisteten Berufen auffallend viele aus Technik und IT, von Elektrotechnikern über Maschinenbautechniker bis zu Software-Entwicklern. Genau hier setzt der Curiosity Cube an: Kinder sollen früh und niederschwellig Zugang zu Wissenschaft bekommen, direkt vor Ort im eigenen Bezirk.
BEZIRK, UNIVERSITÄT UND WIRTSCHAFT MIT GEMEINSAMEM ANLIEGEN
Bezirksvorsteher Georg Papai sieht darin einen wichtigen Impuls für Floridsdorf: „Ein starker Wirtschaftsstandort beginnt in der Schule. Wenn wir Kindern schon früh zeigen, wie spannend Naturwissenschaft und Technik sein können, sichern wir die Fachkräfte von morgen, direkt hier in unserem Bezirk.“
Für Rektor Prof. DDr. Matthias Gauly von der Veterinärmedizinischen Universität Wien steht die Begegnung mit echter Forschung im Mittelpunkt: „Die Vetmeduni Wien ist ein Ort, an dem Wissenschaft im wahrsten Sinn lebendig ist: Hier arbeiten wir jeden Tag an den Grundlagen von Tiergesundheit, Biologie und Medizin. Wenn wir Schulkindern unseren Campus öffnen, wecken wir eine Neugier für die Naturwissenschaften, die weit über die Veterinärmedizin hinausreicht.“
Für Merck-Österreich-Geschäftsführer Chris Neff ist MINT-Förderung ein zentraler Baustein der Standortpolitik: „Als Wissenschaftsunternehmen lebt Merck von gut ausgebildeten MINT-Fachkräften. Genau deshalb investieren wir in Initiativen wie den Curiosity Cube: Damit Österreich als Wissenschafts- und Innovationsstandort auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt.“
ÜBER DEN CURIOSITY CUBE
Der Curiosity Cube ist ein mobiles Wissenschaftslabor von Merck, das seit 2017 im Rahmen des SPARK-Volontariatsprogramms jährlich zwischen April und Oktober durch Europa tourt und praxisnahe Wissenschaftsexperimente für Schulklassen anbietet. Seit dem Start haben mehr 286.000 Schüler:innen in 20 Ländern den Cube besucht. Im Jahr 2026 werden die Curiosity Cube-Experimente den Schwerpunkt auf synthetische Biologie legen. Die teilnehmenden Schüler:innen erkunden die Grundlagen dieser innovativen Wissenschaft durch drei praktische Experimente.
ÜBER MERCK
Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, ist in den Bereichen Life Science, Healthcare und Electronics tätig. Mehr als 62.000 Mitarbeitende arbeiten daran, im Leben von Millionen von Menschen täglich einen entscheidenden Unterschied für eine lebenswertere Zukunft zu machen: Von Produkten und Services zur schnelleren Entwicklung und Herstellung von Medikamenten über die Entdeckung einzigartiger Wege zur Behandlung von Krankheiten bis zur Bereitstellung von Anwendungen für intelligente Geräte – Merck ist überall. 2025 erwirtschaftete Merck in 65 Ländern einen Umsatz von 21,1 Milliarden Euro.
Wissenschaftliche Forschung und verantwortungsvolles Unternehmertum sind für den technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt von Merck entscheidend. Dieser Grundsatz gilt seit der Gründung 1668. Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümer des börsennotierten Konzerns. Merck hält die globalen Rechte am Namen und der Marke Merck. Die einzigen Ausnahmen sind die USA und Kanada, wo die Unternehmensbereiche als MilliporeSigma, EMD Serono und EMD Electronics auftreten.
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