
Uferlose Seen?
Österreichs Seeufer unter Druck: Seenkonferenz ÖSeeK 2026 diskutiert Wege zur Trendwende
Österreichs Seen stehen unter Druck: Verbauung, Klimawandel, intensive Nutzung und eingeschränkte Zugänglichkeit gefährden ihre ökologischen und sozialen Funktionen. Wie groß der Handlungsbedarf ist, zeigt der Attersee: Laut einer 2024 im Auftrag des Landes Oberösterreich durchgeführten Kartierung sind 79 Prozent der Uferlinie verbaut. Der Nationale Gewässerbewirtschaftungsplan zeigt, dass bereits 11 der 62 großen österreichischen Seen – 18 Prozent – den guten ökologischen Zustand nicht mehr erreichen. Die von der ÖGLA | Österreichische Gesellschaft für Landschaftsarchitektur initiierte Österreichische Seenkonferenz – ÖSeeK widmet sich am 24. und 25. September 2026 in Weyregg am Attersee der Frage, wie eine nachhaltige und faire Entwicklung österreichischer Seen gelingen kann. Das Programm umfasst Fachvorträge, Podiumsdiskussionen, Praxisberichte aus Attersee-Gemeinden, eine geführte Schiffsexkursion mit Landgängen zu aktuellen Uferprojekten, eine Poster-Ausstellung sowie Austausch- und Netzwerkformate. Infos: www.seenkonferenz.at
ÖGLA | Österreichische Gesellschaft für Landschaftsarchitektur
Dr. Stephanie Drlik
Telefon: +43 (0)664 3908660
E-Mail: geschaeftsfuehrung@oegla.at
Website: https://www.oegla.at
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