Bürokratieabbau als trojanisches Pferd der Konzernlobby

AK Ey: „Was die einzelne Vertreter:innen von Konzernen fordern hat mit Bürokratie wenig zu tun“

LANGE WARTEZEITEN IN DEN ÄMTERN, NUR UM EINE BESTÄTIGUNG ODER EINE FÖRDERUNG ZU ERHALTEN. DAS SIND DIE DINGE, DIE VIELE UNTER BÜROKRATIE VERSTEHEN UND DIE NIEMAND WILL. ABER UM DIESE ART VON BÜROKRATIE, DIE MÖGLICHST AUF EIN ABSOLUTES MINIMUM REDUZIERT WERDEN SOLLTE, GEHT ES BEI DEN FORDERUNGEN DER KONZERNLOBBY, DIE DERZEIT BEIM THEMA BÜROKRATIEABBAU GEFORDERT WERDEN, NICHT: ZENTRALE SCHUTZRECHTE VON BESCHÄFTIGTEN, KONSUMENT:INNEN UND ANDEREN TEILE DER ZIVILGESELLSCHAFT WERDEN INFRAGE GESTELLT.

Erneut wird nun die Lohntransparenz-Richtlinie, die Unterschiede bei der Entlohnung bei gleicher Tätigkeit am gleichen Ort verhindern soll, als Problem dargestellt. AK Experte Frank Ey: „Die AK fordert entschiedenen Einsatz für die Schutzrechte für Beschäftigte, Konsument:innen und die Zivilgesellschaft. Das, was einzelne Vertreter:innen von Konzernen fordern hat mit Bürokratie herzlich wenig zu tun. Es handelt sich um ein trojanisches Pferd um die Rechte der Bevölkerung zu beschneiden. Das ist auch aus demokratiepolitischer Sicht höchst bedenklich.“

AK Wien
Katharina Nagele-Allahyari
Telefon: 01 501 65 12678
E-Mail: katharina.nagele@akwien.at
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