
HELLWEG Österreich: Sanierungsplan mit 100 Prozent Zustimmung der Gläubiger angenommen
Sanierungsplanquote von 30 Prozent — Schließung der verbleibenden Unternehmensteile läuft
Im Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung über die HELLWEG Die Profi-Baumärkte GmbH, eröffnet am 30. Juni 2026 am Landesgericht Linz, ist ein weiterer Schritt gesetzt worden. Der Sanierungsplanvorschlag der Schuldnerin wurde heute in der Sanierungsplantagsatzung mit 100 Prozent Zustimmung der Insolvenzgläubiger angenommen. Die Sanierungsplanquote beträgt 30 Prozent und ist binnen 14 Tagen ab Rechtskraft zahlbar. Für den Erlag des Erfordernisses wurde eine Frist bis 31. Oktober 2026 eingeräumt. Der für die Quotenzahlung erforderliche Betrag ist bis dahin zu hinterlegen.
HINTERGRUND
Über das Vermögen der HELLWEG Die Profi-Baumärkte GmbH mit Sitz in Linz wurde am 30. Juni 2026 am Landesgericht Linz ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung eröffnet, nachdem die HELLWEG-Gruppe am 16. Juni 2026 in Deutschland analoge Verfahren eingeleitet hatte. Zum Zeitpunkt der Verfahrenseröffnung betrieb das Unternehmen sechs Bau- und Gartenmärkte in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark mit 165 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Am 12. August 2026 wurde ein Antrag auf Teilbereich-Schließung der Standorte Graz-Raaba und Fürstenfeld mit rund 44 Beschäftigten gestellt, am 31. August 2026 ein Antrag auf insolvenzgerichtliche Schließung der vier verbleibenden Standorte mit rund 116 Beschäftigten.
Thomas Huemer PR & Strategy Consulting
Mag. Thomas Huemer
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