Schwangerschaftsabbruch: Raus aus dem Strafrecht, rein ins Gesundheitswesen

Zum Internationalen Tag des sicheren Schwangerschaftsabbruchs fordert die ÖGF einen menschenrechtsbasierten, selbstbestimmten und wertfreien Zugang zur Versorgung

Menschenrechte sind nicht selbstverständlich. Gerade im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit erleben wir zunehmend Polarisierung und Stimmen, die hart erkämpfte Errungenschaften untergraben und aushöhlen wollen.

Als Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF) beziehen wir deshalb klar Stellung. Der Schwangerschaftsabbruch muss als persönliche, verantwortungsvolle Entscheidung respektiert und medizinisch sicher im Gesundheitswesen versorgt werden.

Nach 60 Jahren Expertise im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte wissen wir: Menschen, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, brauchen Respekt, Sicherheit, gute Informationen und einen barrierearmen Zugang zu medizinischer Versorgung.

Deshalb ist unsere Position klar: Der Schwangerschaftsabbruch muss raus aus dem Strafgesetzbuch und rein ins Gesundheitswesen.

Dafür steht die Österreichische Gesellschaft für Familienplanung – seit mittlerweile 60 Jahren.

Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF)
Alexandra Bieber
Telefon: +43 677 62 54 58 61
E-Mail: international@oegf.at
Website: https://oegf.at

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