
KORREKTUR zu OTS0051 vom 02.10.2026: Darmkrebs-Screening: Über 131.000 Einladungen verschickt–10.254 ausgewertet 256 auffällige Ergebnisse
Sehr zufrieden zeigen sich Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker und die Vorsitzende des Landesstellenausschusses von Wien, Agnes Streissler-Führer, mit der Akzeptanz auf die das Projekt Darmkrebs-Screening in der Wiener Bevölkerung gestoßen ist. „Wir haben mit Ende September bereits 131.250 Einladungsschreiben an Personen in der Zielgruppe für das Darmkrebs-Screening versandt und 18.944 Personen haben dann auch tatsächlich ein Testkitt angefordert“, fassen Hacker und Streissler-Führer den Erfolg der Aktion zusammen. Von den 18.944 Testkitts sind bislang 11.153 über den Postweg eingelangt und 10.254 ausgewertet worden. „Das ist eine hohe Beteiligung der Wiener Bevölkerung in den entsprechenden Altersgruppen und entspricht unseren Erwartungen. Es zeigt auch, dass wir mit diesem niedrigschwelligen Angebot eine Lücke im Untersuchungsangebot schließen können“, so Hacker.
Von den ausgewerteten Testkitts wiesen 256 auffällige Ergebnisse aus. Die Auswertung des Testkitts erfolgt sehr rasch. Durchschnittlich dauert es 1,7 Tage von Abgabe des Testkitts bis zur Einmeldung des Analyseergebnisses. Zur Erinnerung: wenn eine ausgewertete Probe positiv ist, wird eine Abklärungskoloskopie empfohlen. Sollte kein Termin ab Terminsuche innerhalb von 14 Tagen verfügbar sein, dann übernimmt automatisch das Projektkonsortium – Endomed Wien Mitte und Franziskusspital – und stellt einen Termin zur Verfügung.
„Darmkrebs kann man rechtzeitig erkennen und die Heilungschancen sind dann sehr gut. Mit diesem Screening können viele Menschenleben gerettet werden und wir hoffen, dass die Teilnahme der Wiener Bevölkerung weiterhin so gut verläuft bzw. dass noch mehr Menschen als bisher daran teilnehmen“, unterstrichen Streissler-Führer und Hacker.
Das Darmkrebs-Screening in Wien wird noch bis Mitte kommenden Jahres weiterlaufen. In dieser Zeit werden noch weitere 410.000 Wienerinnen und Wiener im Alter zwischen 45 und 75 Jahren angeschrieben und zu diesem unkomplizierten und schmerzlosen Früherkennungs-Test eingeladen. Pro Monat werden 50.000 Einladungen verschickt, parallel dazu läuft eine Werbekampagne im Öffentlichen Raum und in den elektronischen wie auch in den Printmedien. Das Testkit muss bei der Post wie ein Paket aufgegeben werden (entweder am Schalter oder in einer Selbstbedienungszone).
Das Darmkrebs-Screening wir zu gleicher Hand vom Wiener Gesundheitsfonds und der Österreichischen Gesundheitskasse finanziert.
Mag. Norbert Schnurrer
Mediensprecher Stadtrat Peter Hacker
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E-Mail: norbert.schnurrer@wien.gv.at
Österreichische Gesundheitskasse
Mag.a Sabine Mlcoch
Pressesprecherin
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