Paketsteuer: WKÖ-Smuk fordert rasche Korrektur

Immer mehr Regierungsvertreter:innen bereits für Abschaffung der Paketsteuer. Onlinehandel fordert Finanzminister zum raschen Handeln auf

Nach der ÖVP sprechen sich nun auch die NEOS gegen die Paketsteuer aus. Für Alexander Smuk, Vorsitzender der Berufsgruppe Versand- und Internethandel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), ist das ein wichtiges Signal. „Wir haben von Anfang an davor gewarnt, dass die Paketsteuer nicht nur internationale Billigplattformen trifft, sondern auch österreichische und europäische Händler. Jetzt wird genau das auch politisch erkannt“, so Smuk.

Aus dieser Einsicht von immer mehr Regierungsvertreter:innen, dass die Paketsteuer der falsche Weg ist, müssen nun auch die richtigen Konsequenzen gezogen werden: Die Berufsgruppe Versand- und Internethandel fordert eine rasche Rücknahme der Paketsteuer.

„Wenn eine Maßnahme ihr Ziel verfehlt, muss man bereit sein, sie zu korrigieren. Das ist keine Niederlage, sondern vernünftige Politik. Ich appelliere daher an Finanzminister Markus Marterbauer, diese Chance jetzt zu nutzen und gemeinsam mit den Regierungspartnern eine rasche Korrektur auf den Weg zu bringen“, sagt Smuk.

Statt zusätzlichen Belastungen für heimische und europäische Händler brauche es Lösungen, die gezielt dort ansetzen, wo tatsächlich Wettbewerbsverzerrungen bestehen. (PWK531/DFS)

Wirtschaftskammer Österreich
Valentin Petritsch, MSC

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