Wiener Grüne fordern mehr Schutz für Mieter*innen und Stopp von Spekulationen

Die nicht amtsführende Stadträtin Judith Pühringer und Gemeinderat Georg Prack, Wohnbausprecher der Grünen, haben heute, Donnerstag, im Rahmen einer Pressekonferenz vor einem Zinshaus in der Paulusgasse in Wien-Landstraße kritisiert, dass die Stadtregierung zu wenig gegen Spekulant*innen vorgehe. Zeitgleich forderten sie mehr Maßnahmen für Mieter*innenschutz.
„Dieses Haus steht beispielhaft für viele Spekulationshäuser in Wien“, so Pühringer. „Es wird seit Dezember 2024 umgebaut ohne Rücksicht auf die verbleibenden Mieterinnen und Mieter zu nehmen.“ Im Gegenteil würden diese durch Staub, Baustellenlärm, Einschüchterungen sowie durch das Abdrehen von Gas und Strom „rausgeekelt“. Bis vor einem Jahr hätten dort acht Mieter*innen gewohnt, heute seien es nur noch fünf. Die „katastrophalen Zustände“ seien der Stadt bekannt, „kurzfristige Kontrollen haben nicht zu Verbesserungen geführt“, schilderte Pühringer. „Die Mieterinnen und Mieter fühlen sich im Stich gelassen, Maßnahmen wie eine Zwangsräumung wurden nicht gesetzt“, sagte die nicht amtsführende Stadträtin. Besonders dreist sei aus ihrer Sicht, dass „Wohnungen in denen jetzt noch jemand lebt, auf der Projektwebseite als Eigentumswohnungen angeboten werden“, führte Pühringer aus.

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