ÖGB zum Welternährungstag: Gesundes Essen muss für alle Beschäftigten leistbar und zugänglich sein

Gemeinschaftsverpflegung in Betrieben, Kantinen und Mensen fördert Gesundheit, Zusammenhalt und ausgewogene Ernährung – als Teil der Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Anlässlich des Welternährungstags weist der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) darauf hin, dass gesunde Ernährung kein Privileg sein darf. Beschäftigte brauchen im Arbeitsalltag Zugang zu leistbaren, ausgewogenen und frisch zubereiteten Mahlzeiten. Betriebliche Kantinen, Mensen und andere Formen der Gemeinschaftsverpflegung leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Sie fördern nicht nur eine gesunde Ernährung, sondern schaffen auch Raum für soziale Begegnung und Austausch unter Kolleg:innen. Gleichzeitig braucht es ein verantwortungsvolles Verpflegungsangebot, das Lebensmittelverschwendung vermeidet und gesunde Alternativen zu Snack- und Automatenverpflegung in den Mittelpunkt stellt.

GESUNDHEIT BRAUCHT GUTE ARBEITSBEDINGUNGEN
Doch gesunde Ernährung allein reicht nicht aus. Gesundheit am Arbeitsplatz entsteht nicht nur durch gutes Essen, sondern vor allem durch Arbeitsbedingungen, die körperliche und psychische Belastungen reduzieren. Maßnahmen wie Obstkörbe, Yogakurse oder Ernährungsworkshops können sinnvolle Ergänzungen sein, ersetzen aber keine gesundheitsgerechte Arbeitsorganisation. Betriebliche Gesundheitsförderung muss körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden gleichermaßen berücksichtigen und dort ansetzen, wo Belastungen entstehen.

Mag. Toumaj Faragheh
ÖGB-Kommunikation
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