
Neues Thayatal-„Universum“ mit Hermann Maier im Nationalparkhaus in Hardegg präsentiert
„Hermann Maier: Meine Heimat – Das Thayatal“ am 20. Oktober um 20.15 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Mitten in Europa gibt es einen Ort, an dem Grenzen kaum noch eine Rolle spielen. Die Thaya fließt zwischen Österreich und Tschechien durch einen tief eingeschnittenen Canyon aus uraltem Gestein und verbindet zwei Nationalparks zu einem gemeinsamen Naturraum: den Nationalpark Thayatal und den Nationalpark Podyjí. Was jahrzehntelang durch den Eisernen Vorhang getrennt war, ist heute eine der ursprünglichsten Wildnislandschaften Mitteleuropas – ein Ort, an dem die Natur wieder ihren eigenen Gesetzen folgen darf. In der neuen „Universum“-Dokumentation „Hermann Maier: Meine Heimat – Das Thayatal“ von Regisseurin Andrea Albrecht begibt sich Hermann Maier am Dienstag, dem 20. Oktober 2026, um 20.15 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON in den Nationalpark Thayatal an der österreichisch-tschechischen Grenze – den mit rund 13 Quadratkilometern kleinsten und zugleich einen der vielfältigsten Nationalparks Österreichs.
In Anwesenheit von Thayatal-Nationalparkdirektor Christian Übl, Pavel Müller, Direktor des tschechischen Nationalparks Podyjí, ORF-„Universum“-Chef Gernot Lercher, Regisseurin Andrea Albrecht und RANFILM-Produzent Matthias Ninaus wurde der Film gestern, am Donnerstag, dem 15. Oktober, vor zahlreich erschienenem Premierenpublikum – u. a. Hardeggs Bürgermeister Friedrich Schechtner und der aus Pulkau stammende Marius Schneider, Gewinner der dritten Ausgabe der ORF-Quiz-Sendung „Universum – Die Show“, – im Nationalparkhaus in Hardegg präsentiert.
„Universum: Hermann Maier: Meine Heimat – Das Thayatal“ entstand als Koproduktion von ORF, ARTE, Česká televize und RANFILM, gefördert von Land Niederösterreich und Fernsehfonds Austria, mit Unterstützung von ORF-Enterprise.
Für Hermann Maier „war es sicher nicht das letzte Mal, dass ich im Nationalpark Thayatal war“
Per Videogrußbotschaft bedankte sich Hermann Maier bei allen, die am Zustandekommen des Films mitgewirkt haben: „Für mich war diese ‚Universum‘-Expedition ins Thayatal einmal mehr ein Riesenerlebnis. Man spürt auf Schritt und Tritt, wie unberührt die Natur hier eigentlich ist, und dass diese Region vor gar nicht langer Zeit einmal absolute Sperrzone war. Das ist ein sehr großer Unterschied zu vielen anderen Gegenden in Österreich – und macht das Thayatal so besonders. Es war für mich sicher nicht das letzte Mal, dass ich im Nationalpark Thayatal war, ich komme auf alle Fälle wieder einmal vorbei.“
Nationalparkdirektor Christian Übl: „Das ‚Universum‘-Team hat eine wunderbare Expedition ins Thayatal unternommen“
„Der Nationalpark Thayatal-Podyjí ist eine Welt für sich. Wer die Schönheit und den Artenreichtum dieses grenzüberschreitenden Schutzgebiets kennenlernen möchte, der muss sich direkt hineinbegeben und die vielfältigen Lebensräume erkunden oder von den Aussichtspunkten die faszinierende Tallandschaft bewundern. Das ‚Universum‘-Team hat in den letzten beiden Jahren eine wunderbare Expedition ins Thayatal unternommen und begeistert uns nun mit einer wunderschönen Naturdokumentation, bei der die Liebe zur Natur und zu den Menschen, die hier wirken, spürbar ist! Danke an den ORF und an RANFILM, dass diese Produktion möglich war und diese Botschaft der Natürlichkeit der ungestörten Lebensräume und des grenzüberschreitenden Naturschutzes aus dem Nationalpark Thayatal-Podyjí im ORF-Hauptabendprogramm zu sehen ist.“
Für Regisseurin Andrea Albrecht ist das „Thayatal eine Landschaft der leisen Entdeckungen“
„Mich hat am Thayatal fasziniert, wie eng hier alles miteinander verbunden ist: der Fluss, der Wald, die Felsen und die Tiere. Das Thayatal erzählt keine laute Geschichte, es ist eine Landschaft der leisen Entdeckungen und zeigt, dass die größte Kraft der Natur dort entsteht, wo man ihr Zeit, Raum und Freiheit lässt.“
RANFILM-Produzent Matthias Ninaus: „Produktionen wie das Thayatal-‚Universum‘ sind nur in Teamarbeit zu schaffen“
„Am Thayatal beeindruckt mich, dass Natur- und Artenschutz hier nicht an einer Staatsgrenze enden. Die Zusammenarbeit zwischen den Nationalparks Thayatal und Podyjí zeigt, wie viel entstehen kann, wenn zwei Länder gemeinsam Verantwortung für einen Lebensraum übernehmen. Produktionen wie das Thayatal-‚Universum‘ sind nur in Teamarbeit zu schaffen, mein Dank gilt dem engagierten Team sowie unseren nationalen und internationalen Partnern und Förderern für deren Unterstützung.“
„Universum“-Chef Gernot Lercher: „Hermann Maier ist perfekter ‚Expeditionsleiter‘ durch das Thayatal“
„Hermann ist nicht nur ein großer Sympathieträger. Man spürt bei ihm, wie gern er in der Natur unterwegs ist und mit welch großer Neugierde er sich auf Spurensuche in den letzten Wildnisgebieten Österreichs bewegt. Das macht ihn für ‚Universum‘ einfach zum perfekten ‚Expeditionsleiter‘ – diesmal durch das Thayatal, eine Gegend, die eine ganz besondere Magie ausübt.“
„Hermann Maier: Meine Heimat – Das Thayatal“ – 20. Oktober, 20.15 Uhr, ORF 2 und ORF ON
Gemeinsam mit Hermann Maier begibt sich „Universum“-Regisseurin Andrea Albrecht für die neue Folge „Hermann Maier: Meine Heimat – Das Thayatal“ auf eine Entdeckungsreise durch diese außergewöhnliche Landschaft. Statt hoher Gipfel und weiter Almen erlebt der ehemalige Skistar eine Heimat voller verborgener Wunder: stille Wälder, glasklare Bäche, schroffe Felsen und Tiere, die sich nur dem zeigen, der Geduld mitbringt. Über Jahrmillionen hat sich die Thaya tief in das uralte Gestein gegraben und eine einzigartige Landschaft geformt. Mit Rangern bzw. Wissenschafterinnen und Wissenschaftern erkundet Maier diese faszinierende Wildnis aus dichten Wäldern, schroffen Felsen, stillen Flussläufen und seltenen Bewohnern. Dort, wo einst der Eiserne Vorhang Europa trennte, konnte sich über Jahrzehnte eine einzigartige Natur entwickeln. Heute arbeiten Österreich und Tschechien in diesem länderübergreifenden Nationalpark eng zusammen, um diese außergewöhnliche Grenzlandschaft gemeinsam zu schützen. Der Film folgt dem Lauf der Thaya, die seit Millionen Jahren die Landschaft formt. Tiefe Mäander, freigelegte Felsen und klare Bäche haben Lebensräume geschaffen, die heute zu den artenreichsten Österreichs zählen. Die „Universum“-Dokumentation führt durch eine grenzüberschreitende Wildnis, in der historische Trennlinien verschwimmen und eine gemeinsame Zukunft sichtbar wird. Die Nationalparks Thayatal und Podyjí stehen beispielhaft für ein Europa, in dem Natur keine Grenzen kennt – und in dem Zusammenarbeit neuen Lebensraum entstehen lässt.
Nähere Details zum Thayatal-„Universum“ mit Hermann Maier sind unter https://presse.ORF.at abrufbar.
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