
SPÖ-Schieder: EU-Arktis-Beziehungen stärken, Eiszeit vermeiden
EU-Kommission präsentiert neue Strategie für die Arktis
Heute wird die Europäische Kommission eine neue EU-Arktis-Strategie vorlegen. Das Europäische Parlament und Andreas Schieder, außenpolitischer Sprecher der SPÖ im EU-Parlament, haben bereits vor einem Jahr auf das längst überfällige Strategiepapier gedrängt. Er sagt: „Die Lage in der Arktis heizt sich wortwörtlich immer weiter auf. Während internationale Sicherheitsinteressen aufeinanderprallen, schmilzt das Eis immer mehr und beides vermischt sich zu einem explosiven Mix. Grund sind die reichhaltigen Bodenschätze, Handelsrouten und die strategisch günstige Lage als Militärstützpunkt. Während Trump Besitzansprüche an Grönland stellt, versucht China bereits seit geraumer Zeit, sein Interessensgebiet im arktischen Raum auszuweiten, genauso wie Russland, das zudem auch seine hybriden Attacken in der Region immer weiter verstärkt. Aber auch das schmelzende Eis bringt Sicherheitsrisiken mit sich. Es öffnet den Zugang für den Schiffs- und U-Bootverkehr für den Handel und militärische Operationen. Daher braucht es dringend den Ausbau der gemeinsamen maritimen Sicherheit und beim Informationsaustausch. Als Europäische Union dürfen wir nicht länger als Zaungast danebenstehen, sondern müssen ein verlässlicher Partner für die arktischen Staaten sein – sonst steht uns eine Eiszeit bevor.“ ****
Schieder weiter: „Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass die Arktis ein Lebensraum für Menschen ist, die insbesondere in Zeiten des Klimawandels vor besonderen Herausforderungen stehen. Das heißt, neben einer sicherheitspolitischen Kooperation müssen wir vor allem in Bereichen wie Umwelt- und Klimaschutz, aber auch in der Forschung unsere Zusammenarbeit verstärken.” (Schluss) bj
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der SPÖ-Delegation im
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