
Kircher: Erfolgsgeschichte Erasmus+ noch stärker machen
Jeder Jugendliche in Europa soll unabhängig von seinem Bildungsweg teilnehmen können – Großbritannien und EU-Kandidatenländer einbinden
„Seit mehr als 35 Jahren ist Erasmus+ eine Erfolgsgeschichte, die wir jetzt noch stärker machen wollen. Europa lernt man am besten durch den direkten Austausch junger Menschen und den Aufenthalt in anderen EU-Ländern kennen. Für sie wird das gemeinsame Europa selbstverständlich und sie gestalten unsere Zukunft. Das Ziel muss es sein, dass jeder Jugendliche in Europa unabhängig von seinem Bildungsweg an Erasmus+ teilnehmen kann. Erasmus+ ist eines jener EU-Programme, die einen enormen europäischen Mehrwert bringen“, sagt Sophia Kircher, Jugendsprecherin der ÖVP im Europaparlament und Präsidentin der Jungen Europäischen Volkspartei (YEPP), nach der heutigen Abstimmung über die EU-Parlamentsposition für Erasmus+ von 2028 bis 2035.
Kircher fährt fort: “Zudem sollen Großbritannien und auch die EU-Kandidatenländer an den Austauschprogrammen für Studierende, für Praktika und die Berufsausbildung teilnehmen dürfen. Dadurch wächst Europa zusammen und in Zeiten des aufkommenden Nationalismus stärken wir das Gemeinsame.”
Seit der der Einführung des Erasmus-Programms im Jahr 1987 haben mehr als 18 Millionen junge Europäerinnen und Europäer eine Zeit lang in anderen EU-Ländern studiert, gelernt, gelehrt, gearbeitet oder ein Praktikum absolviert. Seit dem Beitritt Österreichs zum Erasmus-Programm im Jahr 1992 haben fast 440.000 junge Österreicherinnen und Österreicher teilgenommen. (Schluss)
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