
SPÖ-Auer: „Kultur ist kein Luxus – wir sichern Vielfalt trotz strikten Sparkurses“
Kunst- und Kulturbericht 2025 im Ausschuss: Kulturbudget trotz schwieriger Ausgangslage weitgehend stabil gehalten – wichtige Förderungen und kulturelle Teilhabe gesichert
„Die Vorgängerregierung hat uns ein gewaltiges Budgetloch hinterlassen. Trotzdem ist es gelungen, das Kulturbudget trotz des strikten Sparkurses weitgehend abzusichern und wichtige Angebote für die Menschen sowie die Vielfalt der österreichischen Kulturlandschaft zu erhalten“, betont SPÖ-Kultursprecherin Katrin Auer anlässlich der heutigen Diskussion des Kunst- und Kulturberichts 2025 im Kulturausschuss. Im vergangenen Jahr standen insgesamt 623,2 Millionen Euro an Bundesmitteln für Kunst und Kultur zur Verfügung. Das entspricht einem minimalen Rückgang von nur rund 0,1 Prozent gegenüber 2024. ****
„Kunst und Kultur sind keine verzichtbare Draufgabe. Sie schaffen Begegnung, stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt, eröffnen neue Perspektiven und machen Österreich international sichtbar. Gerade in schwierigen Zeiten müssen wir dafür sorgen, dass Kultur für möglichst viele Menschen zugänglich bleibt und Kunstschaffende verlässliche Rahmenbedingungen haben“, so Auer. Gleichzeitig seien Kunst und Kultur wesentliche Standortfaktoren.
Dass trotz der angespannten Budgetsituation wichtige kulturpolitische Schwerpunkte gehalten werden konnten, zeige sich an konkreten Beispielen: Der Gratiseintritt in die Bundesmuseen für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre bleibt erhalten. Auch die Mittel für Fair Pay, mit denen faire Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung im Kulturbereich unterstützt werden, sind gesichert. Ebenso gesichert sind z.B. auch die Mittel für die Sanierung des Salzburger Festspielhauses.
„Besonders erfreulich ist, dass auch die Freie Szene die Kulturpolitik unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen positiv bewertet. Die IG Freie Theaterarbeit hebt ausdrücklich hervor, dass das Bewusstsein für den Stellenwert der Freien Szene und ihren Beitrag zu einer lebendigen und vielfältigen Kultur groß ist. Das zeigt: Wir setzen trotz notwendiger Einsparungen die richtigen Prioritäten“, unterstreicht die SPÖ-Kultursprecherin.
Für Auer ist klar: „Wir tragen Verantwortung für einen nachhaltigen und sozial gerechten Budgetkurs. Gleichzeitig dürfen wir die kulturelle Vielfalt unseres Landes nicht gefährden. Unser Anspruch ist, Kultur für alle zugänglich zu halten, faire Bedingungen für Künstler:innen zu schaffen und jene Strukturen zu sichern, die unser Kulturleben ausmachen. Der Kulturbericht zeigt, dass das auch unter schwierigen finanziellen Bedingungen möglich ist.“ (Schluss) ah/bj
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