VGT übergibt 90.000 Stimmen für Hitzefrei für Fiakerpferde an Stadtrat Czernohorszky

Internationale Entwicklungen zeigen : Wien darf nicht zum Schlusslicht im Pferdeschutz werden

Heute übergab eine Delegation des VGT dem Wiener Tierschutzstadtradtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) insgesamt 90.244 Stimmen, die Hitzefrei für Wiens Fiakerpferde fordern. Allein in diesem Extrem-Hitzesommer wurde die Petition 30.000 Mal unterschrieben.
Schon im Jahr 2021 wollte Stadtrat Czernohorszky Wiens Fiakerpferden Hitzefrei ab 30 Grad geben. Statt des Verbots wurde von Bund und Stadt Wien eine Studie in Auftrag gegeben, die insgesamt 217.000 Euro kostet. Bei dieser Studie werden allerdings nur 8 Pferde eines einzigen Betriebs untersucht, 4 weitere Pferde sind während der Erhebungen aus der Studie ausgeschieden(1). Laut einer Presseaussendung der Stadt Wien begannen die Messungen ab 11. August 2025. Mitte Juni 2026 endeten die Messungen bereits wieder (1). Danach gab es im Sommer 2026 noch über 40 Tage, an denen es über 30 Grad erreichte, an 17 davon sogar über 35. Diese extreme Hitzewelle ist also in der Studie nicht abgebildet. Nach Erscheinen der Studie Ende 2026 will die Stadt weitere Schritte prüfen. Schon jetzt ist allerdings klar: Die jetzigen Bedingungen sind für die Tiere nicht mehr tragbar. Laut einer Studie aus Kanada, die bereits 2010 veröffentlicht wurde, überhitzen Pferde bis zu zehnmal schneller als Menschen und sind deutlich anfälliger für die negativen Auswirkungen von Hitzestress.(2)

VGT – VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN
Georg Prinz
Telefon: +43(0)660 4180757⁩
E-Mail: medien@vgt.at
Website: https://vgt.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender