MILIZVERBAND ÖSTERREICH zum Nationalfeiertag: Wehrdienstreform ist strategische Entscheidung von gesamtstaatlicher Relevanz

Armin Richter: „Vertrauen gewinnt die Politik, wenn sie fähig ist, rechtzeitig klug und mutig zu entscheiden!“

„Am Nationalfeiertag erinnern wir uns an das Neutralitätsgesetz und daran, dass Österreich seine Neutralität ,mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln aufrechterhalten und verteidigen‘ will. Dafür bekennt sich die Bundesverfassung zur ,Umfassenden Landesverteidigung‘. Das ist kein Feiertagsritual, sondern eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Relevanz“, sagt Armin Richter, Präsident des MILIZVERBANDES ÖSTERREICH (MVÖ). „In einer geostrategisch schwierigen Lage gewinnt die Politik dann Vertrauen in der Bevölkerung, wenn sie beweist, dass sie rechtzeitig zu klugen und mutigen Entscheidungen fähig ist. Die Bevölkerung muss sehen können, dass ihre politische Vertretung handlungswillig und -fähig ist!“

Die Wehrdienstreform ist derzeit in Begutachtung, danach soll die Regierungsvorlage dem Parlament zugeleitet werden. Der MVÖ verfolgt diesen Weg sehr aufmerksam. „Die Wehrdienstreform ist eine strategische Entscheidung. Insbesondere unsere Milizkadersoldaten müssen bald erkennen können, dass eine Reform auf den Weg gebracht wird, auf die sie sich verlassen können: dass sie spätestens ab 2032 wieder Teil eines vollständig und rasch mobilisierbaren, einsatzbereiten Bundesheeres sind. Daran werden wir die Regierungsvorlage und den Beschluss des Parlaments messen“, so Richter.

Milizverband Österreich
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