
Wiener Wasser schickt Brunnen in die Winterpause
Auch wenn die Temperaturen noch nicht danach aussehen: Es ist höchste Zeit, Wiens Brunnen frostsicher zu machen. Ab sofort beginnt die Stadt Wien schrittweise, 55 Denkmalbrunnen und 1.800 Trinkbrunnen außer Betrieb zu nehmen. „Das Einwintern kann je nach Brunnen anspruchsvoll und zeitintensiv sein. Wir müssen daher Ende Oktober damit starten, Wiens Brunnen in die Winterpause zu schicken. Das sorgt dafür, dass alle Brunnen vor Frost geschützt sind und langfristig erhalten bleiben“, sagt der Chef von Wiener Wasser, Paul Hellmeier.
Den Anfang machen die Brunnen am Stadtrand, da dort die Temperaturen schneller die Nullgradgrenze erreichen. Die Brunnen im 1. Bezirk sind die letzten, die abgedreht werden. Nur der Hochstrahlbrunnen am Schwarzenbergplatz wird – trotz zentraler Lage – ebenfalls ab Anfang November winterfest gemacht. Dort sind die Arbeiten aufgrund der Beckengröße aufwändiger und daher zeitintensiver.
Für die Winterpause wird jeder Brunnen entleert, um das Auffrieren durch Temperaturen unter Null zu verhindern. Bei den Denkmalbrunnen sind weitere Schritte notwendig. Die Brunnenbecken werden gereinigt, Wasserdüsen oder Überläufe entfernt und Abdeckungen aufgebracht. Ab Frühjahr 2027 nimmt Wiener Wasser die Trink- und Denkmalbrunnen wieder in Betrieb.
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Ing.in Astrid Rompolt, MA
Stadt Wien – Wiener Wasser
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