Künstliche Intelligenz nimmt Expertenberufen den Qualitätsnachweis

Begutachtet in der Fachzeitschrift „Games“ erschienen – Beschäftigung bei 22- bis 25-Jährigen in KI-nahen Berufen um 16 Prozent gesunken

Wenn die KI den Großteil der Arbeit erbringt, sieht jedes Ergebnis gleich gut aus; Qualität ist am Produkt nicht mehr ablesbar. Das zeigt ein Modell des Wiener Forschers Andreas Bauer, begutachtet erschienen in der spieltheoretischen Fachzeitschrift „Games“. Bezahlt wird künftig die Fähigkeit, im Fehlerfall zu übernehmen.

Bei den 22- bis 25-Jährigen in KI-nahen Berufen ist die Beschäftigung um 16 Prozent gesunken (Brynjolfsson u. a., Stanford 2025).

Können lässt sich dann nur noch über Haftung belegen, und das wirkt in Österreich begrenzt: Nach § 1336 Abs. 2 ABGB kann ein Gericht die Vertragsstrafe mäßigen; seit Januar 2026 schließen Berufshaftpflichtversicherer KI-Schäden aus.

„Wenn alle dieselbe KI benutzen, ändert sich kein Gesetz und keine Vorschrift. Es ändert sich nur, ob den Fehler noch jemand findet“, sagt Bauer.

Weitere Infos

Simulation für acht Beispielberufe

Bauer Advanced Network Solutions KG
Mag. Andreas Bauer
Telefon: +43 1 4420421
E-Mail: vienna@ans.de.com

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