Greenpeace zum Ende der Weltnaturkonferenz: Große Arbeit liegt noch vor uns

Selbstbestimmung indigener Völker noch unklar und Finanzmittel noch unsicher – Greenpeace fordert Naturschutzoffensive von Minister Totschnig

Die Weltnaturkonferenz COP17 ging heute nach zähen Verhandlungen bis in die frühen Morgenstunden zu Ende. Die Vertragsstaaten haben sich auf einen gemeinsamen Weg geeinigt, wie die globalen Biodiversitätsziele bis 2030 noch erreicht werden könnten. Die zwei zentralen Knackpunkte der Verhandlungen waren die Ausgestaltung des Artenschutzfonds “Cali Fund” sowie die Rechte indigener Völker. Ihre Selbstbestimmung blieb im Abschlusstext unzureichend verankert, da offene Fragen zu ihrer eigenständigen Repräsentanz im neuen Gremium für indigene und lokale Bevölkerungen (SB8j) auf die nächste Konferenz vertagt wurden. Die Umweltorganisation fordert von Bundesminister Norbert Totschnig und der gesamten Bundesregierung eine Naturschutzoffensive für Österreich. Sie muss den gesetzlichen Pflichten ressortübergreifend konsequent nachkommen.

Ursula Bittner
Artenschutzexpertin
Greenpeace in Österreich
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Magnus Reinel
Pressesprecher
Greenpeace in Österreich
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