
Koordiniert.Konsequent.Gemeinsam: Stadt Wien und LPD-Wien zeichnen positive Erstbilanz des Maßnamenpakets
Die Schutzzone im Fritz-Imhoff-Park und das Alkoholkonsumverbot am Westbahnhof zeigen erste Wirkung. Stadt Wien und Polizei setzen auf Schwerpunktaktionen, soziale und medizinische Unterstützung sowie konsequentes Vorgehen gegen illegalen Handel.
Seit dem 8. Mai 2026 greift das umfassende Maßnahmenpaket bei den Entwicklungen im öffentlichen Raum entlang der Achse Westbahnhof–U6 Gumpendorfer Straße. Die Bilanz zeigt, dass gezielte Maßnahmen wirken können, insbesondere dort, wo sie konsequent umgesetzt und von vielen Beteiligten gemeinsam getragen werden. Der Fritz-Imhoff-Park ist wieder für alle zugänglich und erfüllt somit seine ursprüngliche Funktion als Erholungsraum und Spielplatz für Kinder und Jugendliche. Am Westbahnhof gibt es erste Verbesserungen, etwa durch einen geringeren Aufenthalt von marginalisierten Personen in der Bahnhofshalle. Rund um die U6-Station Gumpendorfer Straße ist der illegale Handel von Suchtmitteln aber noch nicht ausreichend zurückgedrängt. Die Bilanz der Polizei hinsichtlich der Schutzzone Fritz-Imhoff-Park seit Einführung Stand Oktober 2026:
* 950 Betretungsverbote
* 474 Verwaltungsstrafanzeigen wegen Missachtung des Betretungsverbotes
Trotz einiger Verbesserungen ist die Situation vor Ort noch nicht zufriedenstellend, daher soll der gemeinsame, konsequente Ansatz fortgesetzt werden.
Das umfassende Maßnahmenpaket wird daher mit Fokus auf die folgenden 6 Punkte weitergeführt und ergänzt:
* Die Schutzzone wird verlängert: Die Bilanz der Polizei sowie die spürbare Entlastung des Fritz-Imhoff-Parks zeigen, dass die Schutzzone wirkt. Die konsequente Erhebung und Beobachtung der Umgebung verdeutlicht zudem, dass es zu keiner manifesten Verlagerung beim Aufenthalt von suchtkranken Menschen gekommen ist. Um die erzielten Verbesserungen abzusichern und dort nachzuschärfen, wo weiterhin Handlungsbedarf besteht, wird die Schutzzone um weitere 6 Monate verlängert.
Bernhard Muttenthaler
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